5. Spieltag 2018/19: Pflichtsieg gegen Schlusslicht

  • 9. September 2018
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SV Kleinochsenfurt – TSV Goßmannsdorf 4:0 (1:0)

 5. Spieltag am 09.09.2018

Im Derby gegen das punktlose Team von Spielertrainer Andre Thierfeld genügte der Heimelf eine eher mittelmäßige Leistung zu einem klaren und nie gefährdeten Sieg.

Was anderes, wenn man ehrlich ist, hatte auch niemand erwartet. Zar hätte das Ergebnis noch viel höher ausfallen können, doch im Grunde genommen zählten nur die drei Punkte. Die tapferen Gäste wehrten sich verbissen und hielten mit Glück und einem gutaufgelegten Keeper Michael Schott eine gute halbe Stunde die Null. Nach dem 1:0 drückten die Schwarz-Roten kurz nach der Halbzeit das Gaspedal für ein paar Minuten durch und zogen auf 3:0 davon. Der Rest war Sommerfußball zum Abgewöhnen.

Leider kam es kurz vor dem Ende zu einer unschönen Szene, bei der ein Spieler des SVK aufgrund seiner Undiszipliniertheit von Coach Eddy Aber vom Platz geschickt werden musste.

 

Für den SVK waren die drei Punkte das Wichtigste. Nach dem unnötigen Punktverlust in Bütthard und der vermeidbaren Niederlage in Gaukönigshofen galt es verlorenen Boden gut zu machen. Am kommenden Wochenende geht die Reise nach Gülchsheim. Gegen die Rot-Weißen hat man in der letzten Saison wenig geerbt und deshalb noch eine Rechnung offen.

 

Bei sommerlichen Temperaturen und optimalen Verhältnissen konnte Coach Eddy Aber fast aus dem Vollem schöpfen. Wieder im Kader befanden sich die genesenen langzeitverletzten Metin Yasar und Felix Ackermann. Auch der angeschlagene Alex Tschubanow war dabei und durfte auf der 10 beginnen. Dafür fehlen Kürsad Senel und Patrick Andrasch. Unsere Gäste von der anderen Seite des Mains konnten nicht mit voller Kapelle auflaufen und mussten auf Vereinsboss Marc Seyrich, Thomas Hüttner und Torsten Fleischmann verzichten.

 

Von Beginn an übernahm der SVK die Initiative und schnürte die Grün-Weißen in deren Hälfte ein. Mit einem schnellen Tor wollte man Ruhe in die Aktionen bringen. Chancen hierzu gab es in Hülle und Fülle. Nach 18 Minuten hatte man schon vier glasklare Dinger versiebt. Entweder fehlten die berühmten Zentimeter oder Torwart Schott konnte glänzend parieren. Der SVK erhöhte den Druck weiter, ohne jedoch eine klare spielerische Linie zu zeigen. Oft wurden die Bälle lang auf die Spitzen gespielt. Vor allem Julian Mähler und Abi Mutlu ließen zu viele Chancen liegen. Zusätzlich stand dem Tabellenletzten bei einem Innenpfostentreffer nach einer Ecke (30.) das Glück bei Seite. Ein ruhender Ball brachte dann die Führung. Der hochgeschlagene Ball in den 16er wurde von Julian Mähler auf Abi Mutlu verlängert, der die Kugel aus Nahdistanz an Schott vorbei in die Maschen setzte.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Schwarz-Roten einen weiteren Treffer auf den Schlappen, doch wiederum fehlte die Präzision.

 

Nach der Pause das gleiche Spiel. Der SVK war den viel zu braven Kracken in allen Belangen überlegen und belagerte den Kasten von Schott. Doch diesmal nutzte Eddy Aber die zweite Chance zum 2:0. Nach tollem Pass lief er allein auf Tor zu und netzte überlegt flach ein. Die endgültige Endscheidung resultierte aus einem Konter. Julian Mähler konnte sich auf rechts durchsetzen und flankte aus vollen Lauf in die Mitte. Per Kopf versenkte der mitgelaufene Abi Mutlu aus 5 Metern. Das war einen Applaus von den Rängen wert. Danach plätscherte das Spiel dahin. Der SVK tat nicht mehr wie nötig und hatte noch weitere Großchancen durch Yildiray Senel und Mo Nesib. Den Schlusspunkt setzte Turan Senel mit seinem ersten Pflichtspieltor für den SVK.

Einen Wermutstropfen gab es eine Viertelstunde vor Ende, als ein SVK-Akteur, der nach wiederholten Meckern die gelbe Karte sah und sich nicht beruhigen wollte. So nahm Ihm Coach Aber aus Selbstschutz vom Feld.

 

Fazit:

Obwohl der SVK nicht seinen besten Tag hatte und spielerisch wie läuferisch einiges schuldig blieb, reichte es zu einem ungefährdeten Erfolg.

Ein Kompliment an unsere Nachbarn, die sich  nach Kräften gewehrt und bis zum Letzten gekämpft haben. Man merkt, dass es trotz des ausbleibenden Erfolges, stimmt bei den Grün-Weißen. Fußball ist halt mehr wie ein 1:0.

Beim SVK hingegen fehlt scheinbar so manchem Spieler die Demut und Einstellung. Anspruch und Wirklichkeit passen nicht zusammen. Ehrliche Selbsteinschätzung und Einsicht ist hierbei der erste Schritt zur Besserung. Viva la SVK!

 

Für den SVK spielten: Florian Schulz – Marvin Weidlich, Edwin Aber, Manfred Aber – Mohamed Nesib, Turgay Senel, Alexander Tschubanow, Marc Schwittai – Abdurahman Mutlu, Julian Mähler

Einwechselspieler: Metin Yasar (23.), Yildiray Senel (46.), Erturul Senel (68.)

Tore: 1:0 Abdurahman Mutlu (33.), 2:0 Edwin Aber (55),  3:0 Abdurahman Mutlu (62.), 4:0 Turan Senel (83.)

Gelbe Karten SVK: Erturul Senel

Ecken: 5:0

Zuschauer: 70

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