Archiv Saison 2013/2014

Spielberichte der 1. Mannschaft
Saison 2013/2014

  1. Spieltag am 25.05.2014

SV Kleinochsenfurt – ASV Ippesheim 1:3 (1:1)

Heimpleite verhagelt Stimmung

Nach einer enttäuschenden Leistung gegen Angstgegner Ippesheim schloss der SVK die laufende Saison mit einer Heimniederlage ab. Punktgleich mit den Mittelfranken und Gülchsheim II landete man im direkten Vergleich am Ende mit 43 Punkten und 64:56 Toren auf Rang sieben. Nach den furiosen Sieg in Gelchsheim hatten sich alle SVK´ler für die letzte Partie der Saison einen Sieg gewünscht. Noch dazu, weil Spielertrainer Gregor Schmidt und Mirco Venohr, der zum Abschluss seines zweijährigen Gastspiels beim SVK noch einmal in der Ersten ran durfte, offiziell vom Verein verabschiedet wurden. Dass es mit einem Happyend nichts wurde, lag wieder einmal an leichtfertigen individuellen Fehlern, die den Gast in die Karten spielten.

Bei sonnigen und optimalen äußeren Bedingungen begann unser Team überlegen und hatte bereits nach zwei Minuten eine Topchance durch Dini, der in Anschluss an eine Ecke aber aus Nahdistanz am Keeper scheiterte. In der fünften Minute zeigte sich erstmals der Gast, der aus einer massierten Deckung auf Konter lauerte. Nach einem langen Ball über unsere Abwehr war ein Ippesheimer auf und davon und verzog knapp über den herauseilenden Sobi. Nach ca. 15 Minuten war der Gast Herr im Kleinochsenfurter Haus. Immer wieder brannte es lichterloh in unseren Strafraum und nur dank toller Paraden unserer Nummero Uno Stefan Sobola blieben wir im Spiel. Unter anderen wurde ein Abseitstor nicht anerkannt und einmal rettete der Pfosten. In der 26. Minute war es dann soweit. Nach einem schweren Abspielfehler im eigenen 16er, spritzte Martin Lilli dazwischen und verwandelte souverän aus 12 Metern ins rechte Eck. Die Antwort der Schwarz-Roten ließ nicht lange auf sich warten. Auf der rechten Angriffsseite erkämpfte sich Dini das Leder, legte in die Mitte auf Julian, der nach einem Doppelpass mit Greg plötzlich freie Schussbahn hatte, und aus zentraler Position aus 18 Metern flach zum Ausgleich einnetzte. Wer nun vermutet hatte, dass wir die Begegnung in Griff bekommen würden, war leider auf den Holzweg. Nach einem erneuten Ballverlust am eigenen Strafraum, wäre eigentlich das 2:1 für die agileren Ippesheimer fällig gewesen, doch der Stürmer verzog denkbar knapp. Mittlerweile ließ sich auch Sobi von der Hektik anstecken und unterlief in der 37. Minute eine Ecke, die einen Gästespieler direkt vor die Füße fiel. Aber auch diese Großchance blieb ungenutzt. Fast hätten wir den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, als Mirco am langen Pfosten nach einer scharfen Hereingabe von Dini, die Kugel aus vollem Lauf über die Latte drosch. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätten die Gäste in Führung gehen müssen, doch ein Alleingang auf Sobi endete mit einem Schuss knapp am linken Pfosten vorbei.

So gingen die Mannen um Gregor Schmidt mit einem sehr schmeichelhaften Unentschieden in die Kabine. Es bedurfte einer gewaltigen Leistungssteigerung, um die drei Punkte heute in Kleinochsenfurt zu behalten. Nach den Anpfiff legten aber die Gäste wieder los und überrumpelten mit Ihren ersten Angriff unsere linke Abwehrseite und schon stand es 1:2. Wieder stimmten die Zuordnung nicht und die Lücken im Defensivverbund waren riesengroß. Nur 3 Minuten später hatte Ippesheim die Chance alles klar zu machen, doch ein Kopfball aus 6 Metern landete nur haarscharf über den Kasten. Irgendwie schienen alle nicht richtig bei der Sache zu sein. Ohne Zug zum Tor und Leidenschaft spulten wir unser Programm gegen einen keinesfalls übermächtigen Gegner runter. Es ergaben sich sogar sporadische Chancen, wie für Mario mit einem Kopfball oder Dini nach einer Ecke, doch so richtig zwingend sah das Ganze nicht aus. Die dickste Einschussmöglichkeit hatte wiederum Mirco, der frei vor dem Tor den Ball nicht richtig traf. In der Schlussphase warfen wir alles nach vorne, doch es half alles nichts. Ippesheim hatte keine Mühe die durchsichtigen Angriffe abzufangen und in der Nachspielzeit sogar noch das 1:3 zu erzielen. Aus Rücksicht auf unseren Abwehrspieler, der das Tor verursachte, gehe ich nicht auf Einzelheiten ein.

Fazit:

Der letzte Heimauftritt war ein gebrauchter Tag, den alle SVK´ler schnellstmöglich vergessen sollten. Zu fahrig und pomadig agierte das ganze Team. Schade, denn einige Akteure werden den Verein verlassen und trugen zum Letzten mal das Schwarz-Rote Leibchen. Auch für die Kleinochsenfurter Fans war die Vorstellung eine Enttäuschung.

Im nächsten Jahr sollte die Mannschaft vor allem im Defensivbereich einiges ändern. Fakt ist, dass wir viel kompakter auftreten müssen und es den Gegner nicht so leicht machen dürfen, Tore zu schießen. Ob mit oder ohne Viererkette, das sei dahin gestellt.

Aufgrund der Tatsache, dass mit Peter Schuhmann ein routinierter Fußballexperte und exzellenter Taktiker das Ruder übernimmt, bin ich mir sicher, dass er die Fehler erkannt hat und in der neuen Saison abstellen wird.

Trotzdem, vielen Dank an unsere Spieler für eine aufregende Saison, die am Anfang viele Höhen hatte und einige SVK´ler schon vom Aufstieg träumen ließ. Leider konnten wir dem Druck nicht standhalten und hatten immer wieder unsere Durchhänger. Es gab einige Gewinner im Team, aber auch Verlierer, die weit hinter den Erwartungen blieben. Ich hoffe, dass unsere Spieler Lehren aus der abgelaufenen Spielrunde gezogen haben, im kommenden Jahr neu angreifen und es besser machen. Viva la SVK!!!

SV Kleinochsenfurt – ASV Ippesheim 1:3 (1:1)

Tore: 0:1 Martin Lilli (26.), 1:1 Julian Mähler (32.), 1:2 Jochen Nagler (46.), 1:3 Andreas Rostig (90. +2)

Aufstellung: Stefan Sobola – Thorsten Steckel, Manuel Kernwein, Florian Kernwein, Armin Kunad – Nandino Fehlbaum, Michael Killmann, Gregor Schmitt, Fabian Hemmkeppler – Mario Mercuri, Julian Mähler

Ersatzspieler: Andre Metzger (30.), Mirco Venohr (32.)

Gelbe Karten SVK: Fabian Hemmkeppler, Andre Metzger

Ecken: 5:2

Zuschauer: 75

  1. Spieltag am 18.05.2014

SV Gelchsheim – SV Kleinochsenfurt 3:5 (1:1)

SVK dreht verrücktes Spiel innerhalb von 11 Minuten

Als Simon Geßner nach einem Stellungsfehler unserer Abwehr nach knapp einer Stunde das 2:1 für seinen SV Gelchsheim erzielt hatte, gaben die ca. 20 Anhänger des SVK keinen Pfifferling mehr auf Ihre Mannschaft. Man rechnete eher damit, dass es noch öfters einschlagen könnte, so fahrig agierte das Team von Spielertrainer Gregor Schmidt. Doch einmal mehr stellte die Mannschaft unter Beweis, dass sie unberechenbar ist. Mit vier Toren innerhalb von 11 Minuten!!!! wurden die Weichen auf Sieg gestellt. Clever nutzten Manuel Kernwein und Co. die Schwächephase der Heimelf aus und nahmen verdient Revanche für das 0:4-Debakel in der Vorrunde.

Anlässlich des Gelchsheimer Schützenfests wurde die Begegnung erst um 16:30 Uhr angepfiffen. Bei optimalen äußeren Bedingungen plagten SVK-Coach Gregor Schmidt Personalsorgen. Zahlreiche Spieler mussten verletzt oder kurzfristig passen und so stand nur ein Auswechselspieler zur Verfügung. Zudem hatten zwei Spieler schon 90 Minuten in der zweiten Mannschaft gekickt. Unbeeindruckt davon legten unsere Jungs los, als wollten Sie die

Truppe von Ex-SVK-Meistertrainer „Kiki“ Thomas Hofmann im Schnelldurchgang abschießen. Bereits in der 4. Minute war es Greg, der sich in der rechten Strafraumhälfte durchtankte und auf den mitgelaufenen Dini passte. Der fackelte nicht lange und schon stand es 0:1. Nun ging es fast im Minutentakt. In der 6. Minute lief Julian allein auf Keeper Behon zu, der mit einer gekonnten Fußabwehr seine Farben im Spiel hielt. Zwei Minuten setzte Flo Kernwein einen Kopfball um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. In der 9. hatte Mario bereits den Goalie ausgespielt und ein Verteidiger rettete spektakulär auf der Linie. Danach war es Simon, den, allein vor dem überragenden Behon, die Nerven einen Strich durch die Rechnung machten.  Locker und leicht hätte es bereits drei, vier Null stehen können. Gelchsheim schien wie gelähmt und brauchte ca. 20 Minuten bis sie überhaupt einmal in Richtung SVK-Tor kamen. Nachdem Dini einen Rückzieher knapp drüber setzte, musste Stefan Sobola im Tor sein ganzes Können zeigen. Nach einem schönen Spielzug kam Simon Gessner frei zum Abschluss. In der 23. Minute strich ein abgefälschter Schuss haarscharf über unseren Kasten. Der anschließende Eckball führte dann fast zum Ausgleich. Auf der Linie konnte ein Kopfball gerade noch so geklärt werden. Nun war die Heimelf richtig am Drücker. Zweimal konnte unser Teufelskerl Sobi glänzend gegen die nun immer besser kombinierenden Gelchsheimer parieren. In der 44. Minute verzockte dann Manu leichtfertig als letzter Mann die Kugel und Dominik Hoos nahm das Geschenk an. Wuchtig zimmerte er das Kunstleder zum 1:1 in die Maschen.

In der 2. Halbzeit war es Julian, der nach vier Minuten wieder für die erneute Führung hätte sorgen können, doch der letzte Biss fehlte heute bei unseren Mittelstürmer. Die Fehlerquote auf beiden Seiten war extrem. Beiden Teams merkte man an, dass es um nichts mehr ging. In der 55. bekam Simon Gessner die Pille schön durchgesteckt und ließ sich nicht lange bitten. 2:1 für die Kiki-Truppe. Bei uns gingen die Köpfe schon nach unten. Doch Gelchsheim setzte nicht nach und so langsam orientierten wir uns wieder nach vorne. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld war es der bis dato sehr unglücklich agierende Manuel Kernwein, der mit einem platzierten Kopfball das 2:2 erzielte. Drei Minuten später wieder ein ruhender Ball. Greg brachte die Flanke genau auf den Kopf von Mario am kurzen Fünfer. Dessen Kopfball lenkte Manu unhaltbar aus kürzester Distanz zur Führung in die Maschen. Mit der Euphorie kam plötzlich richtig Feuer in unser Spiel. Die Heimelf eröffnete uns nun Räume zum Kontern, die vor allem Dini zu nutzen wusste. So war es auch unsere „schwarze Perle“ die einen Traumpass von Greg aufnahm und sich von nichts und niemanden aufhalten ließ. Aus spitzem Winkel tunnelte er Behon zum 2:4. Doch dem noch nicht genug. Mit dem schönsten Tor des Tages setzte unsere Truppe noch einen drauf. Wiederum über unsere starke rechte Seite konnte sich Dini bis auf die Grundlinie durchtanken und eine Traumflanke auf den langen Pfosten ziehen. Mit einem hammermäßigen Flugkopfball vollendete Mario zum vorentscheidenden 5:2. Die Gelchsheimer Fans waren mittlerweile mucksmäuschenstill, während unsere mitgereisten Anhänger Standing-Ovations zelebrierten. Genau wie im Hinspiel wurde der Gegner nach allen Regeln der Kunst seziert. Nur mit dem Unterschied, dass wir heute derjenige mit den Skalpell waren.

Jetzt ging es nur noch darum das Ergebnis über die verbleibende Zeit zu bringen. Und tatsächlich fiel noch ein Treffer für den Tabellenvierten. Doch mit Kampf und Cleverness spielten wir – trotz zahlreichen angeschlagenen Akteuren – die Uhr runter.

Fazit:

Zum heimischen Schützenfest gab es ein solches auch auf den Fußballplatz zu bewundern. Es war eine wahre Freude, wie unsere dezimierte Truppe zusammengehalten hat und nach den 1:2 Moral gezeigt hat. Mit wiederum fünf erzielten Toren haben wir die drittmeisten Treffer nach der Winterpause erzielt. Nur Sommerhausen und Tückelhausen waren besser. Nun gilt es im letzten Spiel gegen Alptraumgegner Ippesheim den 6. Platz zu sichern und einen ordentlichen Rundenabschluss zu schaffen. Viva la SVK!!!

SV Gelchsheim – SV Kleinochsenfurt 3:5 (1:1)

Tore: 0:1 Nandino Fehlbaum (4.), 1:1 Dominik Hoos (44.), 2:1 Simon Geßner (56.), 2:2 Manuel Kernwein (65.), 2:3 Manuel Kernwein (68.), 2:4 Nandino Fehlbaum (73.), 2:5 Mario Mercuri (76.), 3:5 Michael Neuner (79.)

Aufstellung: Stefan Sobola – Thorsten Steckel, Manuel Kernwein, Florian Kernwein, Armin Kunad – Nandino Fehlbaum, Johannes Schmitt, Gregor Schmitt, Simon Ehm – Mario Mercuri, Julian Mähler

Ersatzspieler: Andre Metzger (28.)

Gelbe Karten SVK: Julian Mähler, Johannes Schmitt

Ecken: 4:5

Zuschauer: 80

  1. Spieltag am 11.05.2014

SV Kleinochsenfurt – SpVgg Giebelstadt II 6:0 (3:0)

Aufbaugegner zur rechten Zeit

Als wahrer Aufbaugegner erwies sich die Reserve des Kreisligisten SpVgg Giebelstadt am drittletzten Spieltag für den zuletzt so arg gebeutelten SVK. Hinten offen, wie ein Scheunentor und vorne fahrlässig in der Chancenverwertung. So präsentierte sich das Team von Trainer Volker Knobloch bei widrigen Witterungsverhältnissen vor spärlicher Kulisse. Unter den Giebelstädter Akteuren fanden sich auch zwei ehemalige SVK´ler. Pattrick Schmidt und Meisterspieler Norman Krauspe standen in der Startelf. Beide konnten allerdings nicht verhindern, dass der SVK seinen höchsten Saisonsieg ohne große Anstrengung und ohne eine gelbe Karte!!! nach Hause schaukelte.

Bei böigen Wind und schaurigen Regen rückten Simon Ehm und Jan Lode wieder in den Kader. Kille musste verletzt passen und Julian lief mit leichten Meniskusproblemen auf. Von Anfang an übernahmen wir das Kommando und setzten den Gegner unter Druck. Schon mit den ersten Eckstoß von der linken Seite gingen wir auch gleich in Führung. Zunächst scheiterte Mario noch am reaktionsstarken Goalie, doch den Abpraller drückte Flo Kernwein sicher über die Linie. Der Gast war kalt erwischt worden und musste keine vier Minuten später bereits das 0:2 hinnehmen. Nach einem Freistoß brachten die Gelb-Schwarzen die Kugel nicht weg und Julian donnerte per Drehschuss aus 6 Metern zur beruhigenden Zweitore-Führung ein. In der Folgezeit plätscherte das Spiel so vor sich dahin. Die Gäste wurden nun mutiger und Sobi musste ein, zwei Distanzschüsse parieren. In der 38. Minute nutzte Goalgetter Mario einen groben Schnitzer zur Vorentscheidung. Schlitzohrig fing er einen schlecht getimten Rückpass auf den Keeper ab und suchte sich in Ruhe die richtige Ecke aus. Keine zwei Minuten später hätte Giebelstadt verkürzen können. Nach einem unnötigen Foul von Manu entschied Schiri Wolfgang Schemmel zu recht auf Elfmeter. Doch die Nerven des Schützen waren nicht die Besten. Mit Urgewalt setzte er die Kugel an die Oberkante des Querbalken. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Dini sich auf rechts durchgespielt und versäumte es den freien Mario anzuspielen. Der Ball verfehlte trotzdem nur knapp das Gehäuse.

Nach der Halbzeit hatte Giebelstadt sehr viel Pech und verpasste den verdienten Ehrentreffer. Nach einem Fehler in der Abwehr war auf der rechten Seite viel Platz und die scharfe Flanke fand auch Ihren Abnehmer in der Mitte. Der Stürmer setzte die Kugel aus 5 Metern an die Unterkante der Latte, von wo der Ball in Wembleymanier, vor der Linie aufsetzte. Fast im Gegenzug war es Julian, der eine Freistoßvorlage von Greg aufnahm, sich gegen zwei Spieler durchsetzte und zum 4:0 (53.) einschob. Die Gäste spielten weiter mit offenem Visier und suchten Ihr Glück in der Offensive. Ein trockener 20-Meterschuss verpasste in der 62. Minuten nur knapp sein Ziel. Dini nach einem schönen Mario-Pass und Flo per Kopf hatten in der Folge die Möglichkeit zu erhöhen. Nach ca. 75 Minuten setzte dann starker Hagel ein und Schiri Schemmel unterbrach die Partie für ca. 10 Minuten. Nach der Pause waren unsere Jungs hellwach. Wiederum Julian, nach einem weiten Ball von Manu, markierte seinen insgesamt dritten Treffer. Bei Giebelstadt war die Luft komplett heraus. Man beschäftigte sich die letzten Minuten nur noch mit Meckern und nötigte so Schiedsrichter Schemmel zu Sanktionen. Insgesamt 6 Gelbe und eine Gelbrote – allesamt für Meckern – zeigten die Unzufriedenheit der Gäste mit den Unparteiischen. Dabei machte dieser eigentlich alles richtig. In der 82. und 83. hätten Flo und Mario das Ergebnis noch höher stellen können, doch beide scheiterten am guten Keeper. In der 85. war es aber soweit und Flo köpfte locker und freistehend zum halben Dutzend ein.

Fazit:

Eine klare spielerische Dominanz brachte einen verdienten, wenn auch in der Höhe um zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallenen Sieg gegen harmlose Gäste. Heute brachte uns die Viererkette wieder die entscheidenden Vorteile, die wir uns für die Zukunft versprechen. Zudem war unsere Chancenverwertung nach Standartsituationen wieder sehr stark. Mit diesem Sieg haben wir uns wieder im Kampf um Platz fünf zurückgemeldet. In der Begegnung am nächsten Sonntag in Gelchsheim wird es sich zeigen, ob wir das Zeug haben, in der Rückrunde endlich einen Gegner zu schlagen, der vor uns in der Tabelle steht. Tatsache ist auch, falls wir in der Rückrunde gewonnen haben, die Siege eindeutig und hoch ausfallen. Im nächsten Match wären die SVK´ler mit einem knappen Erfolg wohl auch sehr zufrieden. Viva la SVK!!!

SVK – SpVgg Giebelstadt II 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Florian Kernwein (4.), 2:0 Julian Mähler (8.), 3:0 Mario Mercuri (38.), 4:0 Julian Mähler (53.), 5:0 Julian Mähler (80.), 6:0 Florian Kernwein

Aufstellung: Stefan Sobola – Fabian Hemkeppler, Manuel Kernwein, Florian Kernwein,  Johannes Schmitt – Nandino Fehlbaum, Gregor Schmitt, Armin Kunad, Simon Ehm – Mario Mercuri, Julian Mähler

Ersatzspieler: Jan Lode (46.), Bernd Ley (63.)

Gelbe Karten SVK: Keine

Gelb-Rot Giebelstadt II: Andreas Graf (Giebelstadt, 86., Meckern).

Ecken: 8:3

Zuschauer: 60

  1. Spieltag am 04.05.2014

SV Tückelhausen-Hohestadt – SV Kleinochsenfurt 3:2 (1:1)

SVK im Abwärtssog

In einem sehr kampfbetonten und hitzigen Derby verlor die Schmidt-Elf denkbar knapp mit 2:3. Auf den kleinen Platz beackerten sich beide Teams mit Haken und Ösen. Schiedsrichter-Haudegen Ludwig Bauer hatte alle Hände voll zu tun, dem Spiel Herr zu werden. Zahlreiche Standartsituationen prägten die Begegnung und führten allein zu vier Treffern. Mit der mittlerweile fünften Niederlage aus den letzten sechs Begegnungen hängt unsere Erste richtig durch und bedarf dringend eines Erfolgserlebnisses.

Mit der Rückkehr von Sobi im Tor und Julian im Sturm hatte Coach Gregor Schmidt zwei wichtige Leistungsträger wieder an Bord, doch mit Jan Lode und Simon Ehm fielen derer wieder gleich zwei aus. So musste die Vierer-Kette wieder umgebaut werden und Hemmi und Armin besetzten die Außen. Zumal ging Kille angeschlagen in die Partie. Bei strahlendem Sonnenschein setzte der SVK die erste Duftmarke. Bereits nach zwei Minuten donnerte Greg einen 23-Meter-Freistoß an die Querlatte. Aber auch Tückelhausen spielte forsch nach vorne und mit dem ersten Eckball (5.) gelang überraschend die schnelle Führung. Am langen Pfosten sprang Kevin Heß am höchsten und köpfte ein. Auf der Gegenseite hätte Flo in der 11. Minute für den Ausgleich sorgen müssen. Doch nach einem Freistoß verfehlte er direkt vor dem Tor hauchdünn. Nach einem Fehlpass hatte dann Julian Fries freie Bahn und marschierte allein auf Sobi zu. Doch unser Routinier rettete gekonnt. Auch bei einem 20-Meter-Schuss war Sobinur wenig später aufmerksam und konnte parieren. Das Spiel wogte hin und her, bis zur 23. Spielminute. Bei einem Laufduell am rechen Strafraumeck wurde Dini zu Fall gebracht und nach kurzer Besichtigung des „Tatorts“ entschied Schiri Bauer folgerichtig auf Strafstoß, den Julian gewohnt sicher verwandelte. Nun war alles wieder offen und richtig Pfeffer in der Partie, denn natürlich war für die Tückelhäuser der Elfer unberechtigt. Mit Wut im Bauch drängte die Jörg-Truppe auf die erneute Führung und überspielte unser zu offensiv orientiertes Mittelfeld, und unsere zu hoch stehende Abwehr, mit klugen Pässen auf die Spitzen Fries und Dörr. Letzterer drosch in der 27. Minute, nach schönem Rückpass von der Grundlinie freistehend über den Kasten. Kurze Zeit später tankten sich die Tückelhäuser wieder auf unserer anfälligen linken Abwehrseite durch und Sobi klärte mit einer sensationellen Fußparade vor dem Einschlag. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel fast die Kopie des 1:0, doch diesmal ging der Kopfball, nach Ecke, knapp drüber. Nur einmal wurde es im heimischen 16er hektisch, als einem Tückelhäuser der Ball an die Hand sprang, aber Schiri Bauer den Kontakt nicht gesehen hatte. Mit Glück und einem starken Sobi waren wir noch im Spiel und hofften auf eine bessere zweite Hälfte.

Diese Hoffnung sollte sich zunächst nicht erfüllen. Nach einem schweren Patzer von Manu, angelte sich Torjäger Daniel Kreußer den Ball, umkurvte Sobi und loggte aus 10 Meter  -spitzem Winkel und zwei Mann von uns auf der Linie – ins lange Eck ein. Keine 120 Sekunden später hätte der Knockout erfolgen können. Nach einem schönen Querpass stand ein Tückelhäuser allein vor Sobi und verzog nur knapp. Im Gegenzug machte Kapitän Manuel Kernwein seinen Fehler gut und köpfte eine Ecke von links großartig zum 2:2 ein (55.). Nun hatten wir wieder Oberwasser und hätte Manu in der 62. bei einem Kopfball nicht um Zentimeter das Tor verfehlt, wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre. Zudem schwächte sich die Heimelf durch eine Unbeherrschtheit von Daniel Kreußer, der bei einer harmlosen Flanke unseren Keeper anging und nach einem Schubser von Sobi zurückschlug. Diese Vergehen brachte Ihm nach Gelb in der 1. Halbzeit wegen Meckerns, die zweite Gelbe und somit Gelbrot ein. Mit der Überzahl im Rücken dominierten wir das Spiel nun und versuchten alles um den Tückelhäuser Beton zu knacken. Doch der Gegner schirmte Julian, Dini und Co. geschickt ab und wir fanden kein Durchkommen. Es fehlten die zündenden Ideen und auch schon etwas die Kraft, um den entscheidenden Punch zu setzen. Und wie so oft in den letzten Wochen fingen wir uns durch einen Standart den Knockout. Nach einem Freistoß von links brachten wir die Kugel nicht raus und ein Tückelhäuser nahm Maß. In das Geschoss warf sich Manu und wehrte, mit verschränkten Armen vor dem Körper, den Ball ab. Im Nachhinein unnötig, da hinter Ihm noch Spieler standen, die evtl. noch hätten klären können. Sei´s drum, Referee Bauer pfiff sofort und gab Handelfmeter, den Daniel Dörr im linken unteren Eck einsargte (75.). Noch war Zeit und Flo ging nach Vorne. Mit letztem Mut und Verzweiflung rannten wir an, doch es sollte einfach nicht sein. Auf den engen und kurzen Platz kamen unsere Spitzen einfach nicht zurecht und Tückelhausen spielte das Ding sauber runter. Zu allem Überfluss handelte sich Mario in der 80. Minute wegen Reklamierens noch die Gelbrote Karte ein und erwies uns damit einen Bärendienst. So tickte die Uhr runter, ohne dass sich noch eine erwähnenswerte Chance ergab.

Fazit:

Kämpferisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es sind einfach zu viele taktische und individuelle Fehler, die gemacht werden und uns die Punkte kosten. Mit einem Unentschieden hätten wir heute gut leben können. Durch die vielen Verletzten oder sonstigen Ausfälle ändert die Mannschaft Woche für Woche Ihr Gesicht. Von einem eingespielten Team kann nicht die Rede sein. Dann wird es gegen eine eingeschworene Truppe wie Tückelhausen schwer. Trotzdem wäre alles drin gewesen und Tückelhausen gewann wieder nur Dank eines Handelfmeters.

Bedanken möchte ich mich bei Bernd und Wolfi, die aus Gollhofen von der Zweiten nachgekommen sind und ohne zu Murren am Sonntag „Überstunden“ gemacht haben. Dieser Teamgeist ist super und sollte für uns Ansporn sein die letzten drei Spiele gemeinsam über die Runden zu bringen. Wichtig ist es, sich nicht hängen zu lassen und den Kopf in den Sand zu stecken, sondern nach Vorne zu schauen und das Positive zu sehen. Nur wer eine positive Einstellung hat, kann auch Zuversicht und Hoffnung ausstrahlen. Viva la SVK!

SV Tückelhausen/Hohestadt – SVK 3:2 (1:1)

Tore: 1:0 Kevin Heß (5.), 1:1 Julian Mähler (23., FE), 2:1 Daniel Kreußer (52.), 2:2 Manuel Kernwein (55.), 3:2 Daniel Dörr (75., HE)

Aufstellung: Stefan Sobola – Fabian Hemkeppler, Manuel Kernwein, Florian Kernwein, Armin Kunad – Nandino Fehlbaum, Michael Killmann, Gregor Schmitt, Johannes Schmitt – Mario Mercuri, Julian Mähler

Ersatzspieler: Mehmet Kefeli (45.), Wolfgang Werner (53.), Bernd Ley (77.)

Gelbe Karten SVK: Mario Mercuri, Manuel Kernwein, Gregor Schmidt

Gelbrote Karte SVK: Mario Mercuri (80., Reklamieren)

Gelbrote Karte SV T/H: Daniel Kreußer (67., Unsportlichkeit)

Ecken: 6:5

Zuschauer: 76

  1. Spieltag am 27.04.2014

SV Kleinochsenfurt – Ochsenfurter FV II 2:3 (1:0)

Ehemaliger SVK´ler Kadir Köprülü als Derby-Held

Eine herbe und nicht einmal unverdiente Niederlage steckte der SVK am Sonntag gegen die Zweite unseres Lokalrivalen Ochsenfurter FV ein. Es war weder Fisch, noch Fleisch, was unsere Schwarz-Roten auf dem grünen Rasenviereck boten. Zwar hatte man die Partie über weite Strecken in Griff, doch mit haarsträubenden Fehlern, brachte man sich wieder einmal auf die Verliererstraße. Die OFV´ler nutzten diese in der zweiten Halbzeit und versetzten uns damit einen Dämpfer im Rennen um Platz fünf in der Tabelle.

Bei sehr guten äußeren Bedingungen rieb man sich auf Seiten des SVK erst einmal verwundert die Augen. Mit Tim Krüger stand der etatmäßige erste Keeper des OFV im Tor und auch sonst war die Truppe von Coach Ali Sunkameit nominell ordentlich besetzt, z.B. war unser Eigengewächs Kevin Fiederling von Anfang an am Start. Bei unserem Team fehlte vor allem Sobi im Tor, für den Max zum ersten Einsatz in einem Punktspiel kam. Ferner vermisste man unseren Torjäger Julian Mähler schmerzlich.

Die ersten Aktionen gehörten der unbekümmert aufspielenden Elf von der Maininsel. Mit einer cleveren Kontertaktik ausgestattet überrumpelte sie unsere hochstehende Abwehr anfangs gleich zweimal. Doch weder Abi Mutlu, noch Kevin Fiederling nutzten Ihre Großchancen zur Führung. Nach gut einer Viertelstunde bekam unsere Mannschaft das Spiel besser in Griff und Flo setzte einen Kopfball knapp drüber. In der 20. Minute hätte dann Schiedsrichter Markus Wallrapp auf Foulelfmeter für uns entscheiden müssen. Doch der Tritt an Dini blieb ohne Folgen. Mittlerweile hatten wir das Match in Griff, ohne uns allerdings große Torgelegenheiten zu erspielen. Es dauerte bis zur 35. Minute, als Mario eine schöne Vorlage von Dini aus Kurzdistanz verfehlte. Besser machte es unser Italiener in der 43. Minute. Nach einer tollen Kombination über links, flankte Simon in die Mitte und Mario zirkelte mit dem Kopf das Leder über Tim Krüger in den Torwinkel. Mit der knappen Führung gingen wir in die Pause.

Nach der Halbzeit sollte das Spiel dramatisch werden. Zunächst übernahmen die Gäste das Kommando und Max parierte bravourös einen Schuss aus 10 Meter zur Ecke. Bei der Ecke von Moritz Büser sah unser Münchner im Tor allerdings nicht gut aus. Die auf´s Tor gezogene Ecke fand durch Freund und Feind hindurch, den Weg ins lange Eck, zum plötzlichen Ausgleich. Unsere Reaktion ließ nicht lange auf sich warten und Flo Kernwein köpfte vier Minuten später eine Greg-Hereingabe, von Elfer aus, zur erneuten Führung ein. Danach bestimmten wird wieder das Match und es schien wieder alles nach Plan zu verlaufen. Nach gut einer Stunde dann, ein langer Ball in die Spitze durch den OVF. Abi Mutlu schaltete am schnellsten und lief unserer aufgerückten Abwehr auf und davon. Der aus seinem Tor herausgelaufene Max kam auch zu spät und Mutlu netzte zum erneuten Ausgleich ein. Wieder hatten wir uns schnell gefangen und Dini legte Bernd die Kugel im Strafraum schön quer, doch Tim vereitelte den Einschlag und blockte ab. Nur fünf Minuten später der nächste Blackout unserer Defensive. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld war ein Abwehrspieler der Viererkette nicht rausgerückt und hob beim Gegenstoß das Abseits auf. Nach einem erneuten Stockfehler in der Innenverteidigung landete das Kunstleder schließlich bei Kadir Koprülü, der aus 8 Meter freistehend sich die Ecke aussuchen konnte und flach einschob.

In den letzten 20 Minuten rannten wir wütend an und bekamen in der 78. Minute einen Handelfmeter zugesprochen. Manu schnappte sich selbstbewusst das Spielgerät und trat gegen Elfmeterkiller Tim Krüger an. Und tatsächlich blieb die Torwartikone Sieger und hielt damit den Sieg für seine Farben fest. Denn auch in der verbleibenden Schlussphase schafften es die unsrigen nicht mehr klare Möglichkeiten zu erspielen und so blieb es trotz Überzahl – Abi Kucam hatte nach einem groben Foulspiel Rot gesehen – beim ernüchternden 2:3.

Fazit:

Nach der Halbzeitführung und dem erneuten 2:1 hätte wohl kein SVK´ler mit der Niederlage gerechnet, doch Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt. Durch drei krasse Abwehrfehler luden wir den Gegner zum Toreschießen ein und müssen uns vor allem im Defensivverhalten Gedanken machen. Vorne gelingen uns derzeit immer unsere Kisten, doch hinten hagelt es auch kräftig Gegentore. Gerade die heutige Vorstellung bot den Gegnern der Viererkette genügend Argumente. Allerdings hoffe ich auch, dass unsere Spieler aus den Fehlern lernen und wir dadurch einen Vorteil für die restlichen Begegnungen und vor allem für die neue Saison ziehen können.  Die sportliche Führung ist vom Systemwandel überzeugt und wird diesen auch weiterhin favorisieren.

Um den anvisierten 5. Platz noch zu erreichen, bedarf es nun mindestens 10 Punkten aus den letzen vier Spielen. Den Anfang müssen wir in Tückelhausen machen. Vor allem das denkwürdige Spiel in der Vorrunde, mit dem unverdienten Ausgleich in der letzten Spielminute, durch einen umstrittenen Elfer, kommt hierbei wieder ins Gedächtnis.

Vielleicht haben wir einmal Sonntag das Glück des Tüchtigen. Viva la SVK!

SVK – Ochsenfurter FV II 2:3 (1:0)

Tore: 1:0 Mario Mercuri (43.), 1:1 Moritz Büser (48.), 2:1 Florian Kernwein (53.), 2:2 Abdurrahman Mutlu (61.), 2:3 Kadir Köprülü (66.)

Besonderheit: Tim Krüger (OFV II) hält Handelfmeter von Manuel Kernwein (78.)

Aufstellung: Max Kress – Jan Lode, Manuel Kernwein, Florian Kernwein, Simon Ehm – Armin Kunad, Gregor Schmidt, Michael Killmann, Johannes Schmitt – Mario Mercuri, Nandino Fehlbaum

Ersatzspieler: Fabian Hemkeppler (45.), Bernd Ley (63.)

Gelbe Karten SVK: Florian Kernwein

Gelbrote Karte: Abrurrahman Aykol (86. grobes Foulspiel)

Ecken: 8:4

Zuschauer: 95

  1. Spieltag am 19.04.2014

TSG Sommerhausen – SV Kleinochsenfurt 3:0 (1:0)

TSG wird Favoritenrolle gerecht

Mit einem klaren 0:3 musste sich unsere Elf am Ostersamstagnachmittag dem Topfavoriten Sommerhausen geschlagen geben. Nur der mangelnden Chancenverwertung des derzeitigen Tabellenzweiten verdankten wir es, dass wir nicht komplett unter die Räder gerieten. Vor allem im Mittelfeld dominierte die Heimelf. Dazu kamen zu viele Abspielfehler und persönliche Aussetzer. Allerdings musste Spielertrainer Gregor Schmidt wieder auf einige Stammkräfte verzichten, während Heimcoach Klaus Diroll aus dem Vollen schöpfen konnte.

Bei genialen äußeren Bedingungen traten beide Teams mit der fast identischen taktischen Ausrichtung an und in den ersten 10 Minuten war viel gegenseitiger Respekt zu spüren. Dann jedoch ging der Aufstiegsanwärter konsequenter zur Sache und konnte sich erstmals richtig in Szene setzen. Nach einem Abspielfehler im Spielaufbau schaltete man schnell und Sobi parierte mit der Fußspitze den Sommerhäuser Abschluss aus 12 Metern an den Außenpfosten. In der 17. Minute war es dann Jan, der den Ball auf der rechten Abwehrseite verlor und Sebastian Kessler sich clever in Schussposition brachte. Gegen seinen verdeckten Schuss ins lange Eck hatte Sobi keine Chance. Fast im Gegenstoß hätte Dini den Ausgleich besorgt. Nach einer Flanke von links mogelte er sich vor seinem Gegenspieler und zwang Keeper Kohl zu einer Glanzparade. In der Folge war Sommerhausen zweikampfstärker und ballsicherer. Ein herrlicher Angriff hätte beinahe das 2:0 gebracht, doch die Musterflanke von der Grundlinie köpfte Sebo Adelfinger knapp neben das Gehäuse. Kurz vor der Halbzeit war es dann Torjäger Jo Günther, der einen Aussetzer von Manu fast zur Vorentscheidung genutzt hätte. Der gleiche Spieler hatte schon in der 27. Minute aus 11 Metern zu ungenau gezielt und Sobi konnte halten. Unserer Mannschaft blieben nur Freistöße, um für Gefahr zu sorgen. Doch die Deckung der Sandhasen sicher und wehrten alle Angriffe ab.

Im zweiten Durchgang waren kaum 120 Sekunden gespielt als Sebo Adelfinger eine 100%ige aus 5 Metern übers Tor setzte. Nach dieser Schrecksekunde merkte man der Schmidt-Elf jedoch an, dass sie sich noch nicht aufgegeben hatten. Es wurde gekämpft und dagegen gehalten. Leider gelang uns in der kleinen Schwächephase der Heimelf nichts Zählbares. Aus dem Spiel heraus generierten wir – ähnlich wie gegen Goßmannsdorf – keine zwingenden Chancen. Die herausgeholten, zahlreichen Freistöße fanden nicht Ihren Abnehmer oder Ihr Ziel bzw. immer wieder hatte Sommerhausen ein Bein dazwischen.  Nach gut 65. Minuten war es ein missglückter Rückpass, den sich Jo Günther schnappte und nur Zentimeter am Kasten vorbeizirkelte. Vier Minuten später dann die Vorentscheidung. Nach einem mehr als abseitsverdächtigen Konter, wurde mustergültig auf Johannes Öhler aufgelegt, der keine Mühe hatte mit der Innenseite ins rechte Eck zu vollstrecken. Jetzt ließen unsere Jungs die Köpfe hängen und die Heimmannschaft kam zu weiteren Hochkarätern. Einmal Pfosten und ein Kopfball knapp daneben, wären hier aufzuzählen. In der 85. war es dann Julian, der am eigenen 16er zu ungestüm zu Werke ging und Schiedsrichter Oswald Prozeller keine andere Möglichkeit gab, als auf Elfmeter zu entscheiden. Joschka Güntner verwandelte sicher zum 3:0. In der 88. Minute wäre dann der verdiente Ehrentreffer fast gefallen. Sascha Ernst per Kopfball an die eigene Latte, nach Anschluss an eine Ecke, wäre der Unglücksvogel gewesen. Pünktlich nach 90 Minuten wurde die sehr faire Partie abgepfiffen und man merkte den Verantwortlichen der TSG die Erleichterung sichtlich an.

Fazit:

Personell geschwächt konnten wir vor allem in der Offensive nicht die notwendigen Akzente setzen und waren im Mittelfeld teilweise überfordert. Sommerhausen hatte große Defizite im Abschluss und muss wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag zittern, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Für unseren SVK gilt es am kommenden Sonntag gegen den OFV II Punkte und Tore einzufahren, um den angestrebten 5. Platz wieder zurück zu erobern. Viva la SVK.

TSG Sommerhausen – SVK 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Sebastian Kessler (17.), 2:0 Johannes Oehler (69.), 3:0 Jochka Güntner (85. FE)

Aufstellung: Stefan Sobola – Jan Lode, Manuel Kernwein, Florian Kernwein, Simon Ehm – Nandino Fehlbaum, Armin Kunad, Gregor Schmidt, Andre Metzger – Mario Mercuri, Julian Mähler

Ersatzspieler: Fabian Hemkeppler (65.), Jonas Schmalzl, Fabian Mantel

Gelbe Karten: Armin Kunad

Tore SVK: Fehlanzeige

Ecken: 7:2

Zuschauer: 70

  1. Spieltag am 13.04.2014

SV Kleinochsenfurt – TSV Aub 5:0 (1:0)

Traumtore zum Debüt von Johannes Schmitt

Nach der unnötigen Niederlage am Freitag in Bütthard versöhnte der SVK die zahlreichen Zuschauer mit einer ordentlichen Leistung und fünf teilweise wunderschönen Toren. Zum Einsatz kam erstmals in einem Punktspiel Youngster Johannes Schmitt, der eine couragierte und starke Leistung bot. Mit dem Sieg gegen eine indisponierte Auber Mannschaft haben die Mannen um Spielertrainer Gregor Schmitt wieder etwas Selbstvertrauen für das harte Spiel am Wochenende in Sommerhausen getankt.

Bei herrlichen äußeren Bedingungen rückten Stammkeeper Stefan Sobola, Dini und Kille in die Anfangsformation. Von Beginn an dominierten die Schwarz-Roten die Begegnung, allerdings ohne große Torchancen zu kreieren. Noch stand das Abwehrbollwerk der Auber und nur eine Großchance von Dini aus kurzer Distanz stand nach einer Viertelstunde zu Buche. Irgendwie sah es so aus, als ob sich unsere Jungs den Gegner zurecht spielen wollten. In der 34. Minute war es dann so weit. Nach einer Ecke von links brachten die Gäste die Kugel nicht weg und Manu bugsierte das Runde aus 7 Metern ins Eckige. Keine zwei Minuten später startete Greg ein Solo a´la Arien Robben und ließ drei, vier Gegenspieler stehen. Seinen halbhohen Schuss parierte der Auber Goalie aber prächtig. Nun lief unser Spiel besser und noch vor der Halbzeit hätten Mario und Dini erhöhen können.

Nach der Pause war es dann wiederum Greg, der auf der linken Seite ein Solo ansetzte und den freien Julian sah. Dieser fackelte nicht lange und jagte das Kunstleder aus 10 Meter in die Maschen. Nur fünf Zeigerumdrehungen später startete Julian zum Tor des Jahres für den SVK. An der Mittellinie nahm er ein Zuspiel auf und startete einen unnachahmlichen Lauf über die Mitte auf Linksaußen zur Grundlinie. Dabei ließ er 6 Gegenspieler wie Statisten ausschauen, um dann mit einem platzierten Spannstoß das Leder an den langen Pfosten zu nageln, von wo er ins Tor sprang. Die Zuschauer waren aus den Häuschen und spendeten Standing-Ovations. Danach ließen wir er ruhiger angehen und wurden erst wieder in der 75. Minute gefährlich, als Armin auf Greg auflegte, der am Keeper scheiterte. Flo hatte einige male per Kopf die Chance zu seinem ersten Saisontor, doch alle Versuche strichen über die Latte. Zum krönenden Abschluss einer einseitigen Partie, bei der Sobi sich nur einmal bei einem Distanzschuss strecken musste, ließen es Greg und Dini noch einmal krachen. Zunächst verwandelte unser gut aufgelegter Coach per Volleyschuss aus 12 Metern eine Arminvorlage und dann köpfelte unsere schwarze Perle, Dini, die Kugel genau in den rechten Torwinkel. Danach pfiff der umsichtig leitende Schiri Helmut Wörrlein die faire Partie ab.

Fazit:

Mit Ruhe, Disziplin und den nötigen Biss gingen unsere Jungs heute zu Werke und gewannen nahezu jeden Zweikampf. Eine gute Rauaufteilung und sichere Ballstafetten waren ebenso Garanten für den Sieg. Allerdings darf der Sieg nicht zu hoch bewertet werden und vielen SVK´ler hätten unserem Team am Freitag zwei oder drei Tore vom heutigen Spiel gewünscht. Die Wiedergutmachung ist jedenfalls gelungen und so kann man guten Mutes in das Derby gegen den hohen Favoriten Sommerhausen am Ostersamstag (16 Uhr am Wildpark) gehen. Viva la SVK!

Es spielten: Stefan Sobola – Andre Metzger, Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Simon Ehm, Andre Metzger, Gregor Schmidt, Mehmet Kefeli, Nandino Fehlbaum – Julian Mähler, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Armin Kunad, Johannes Schmitt, Fabian Hemkeppler

SV Kleinochsenfurt – TSV Aub 5:0 (1:0). Tore: 1:0 Manuel Kernwein (35.), 2:0 Julian Mähler (58.), 3:0 Julian Mähler (63.), 4:0 Gregor Schmidt (90.), 5:0 Nandio Fehlbaum (90. +2).

Gelbe Karten SVK und Aub: keine

Ecken: 11:1

Zuschauer: 100

  1. Spieltag am 11.04.2014

SV Bütthard II – SV Kleinochsenfurt 3:2 (0:2)

Enttäuschung über verschenkte Punkte

Im Nachholspiel am Freitagabend bei Bütthard II setzte es eine herbe Niederlage gegen den bisherigen Tabellenletzten. Nach einer beruhigenden 2:0-Halbzeitführung ließen die Schützlinge von Gregor Schmidt sich von den aufopferungsvoll kämpfenden, aber biederen Hausherren, tatsächlich noch die Butter vom Brot nehmen. Vor allem die desolate Chancenverwertung und die fehlende Abstimmung im Defensivverhalten waren die Ursachen für die enttäuschende Schlappe. Dabei war es nebensächlich, dass Bütthard – wie gewohnt – fünf Spieler der Ersten Mannschaft vom letzten Verbandsspiel in Ochsenfurt eingesetzt hatte. Mit der Niederlage hat der SVB die Rote Laterne wieder an Kirchheim abgegeben.

Aufgrund der angespannten Personalsituation debütierte Urgestein Bernd Ley als Keeper in der ersten Mannschaft. Passen mussten neben Sobi auch Kadir, Laurenz, Kersten, Kille, Dini und Thorsten. Dafür war Armin nach seinem Urlaub endlich wieder im Kader.

Bei optimalen äußeren Bedingungen war der SVK von Anfang an die tonangebende Mannschaft und erzielte bereits in der dritten Minute – nach einem Eckball – durch das erste Saisontor von Manuel das frühe 0:1. In der Folge dominierte unsere Elf die Begegnung nach Belieben und das 0:2 durch Julian, nach schönem Zuspiel von Manu, ließ nicht lange auf sich warten. Die Hausherren kämpften zwar, doch die deutlich  bessere Spielanlage unseres SVK führte immer wieder zu Torchancen, die leider leichtfertig versemmelt wurden. Bernd im Tor hatte einen geruhsamen Nachmittag, bis zur ersten Prüfung, und dies war gleich ein Strafstoß nach ca. einer halben Stunde. Mit einem tollen Reflex entschärfte er die Top-Gelegenheit für Bütthard zum Anschluss.

Im zweiten Durchgang begann das Drama schon nach wenigen Minuten. Auf der linken Abwehrseite war man sich nicht einig und Christian Fuchs konnte die Unsicherheit zum überraschenden 1:2 nutzen. Nun kam eigentlich unsere beste Periode, mit Chancen im 5-Minuten-Takt. Teilweise phantastisch herausgespielte Möglichkeiten wurden fahrlässig vergeben. Dabei hatte vor allem Mario einen rabenschwarzen Tag erwischt. Doch auch Andre hatte eine 100%ige auf den Schlappen. Nach unserer Drangphase mussten wir glatt den Gegentreffer zum 2:2 hinnehmen. Von der Mittellinie los marschierend, fühlte sich für Sebastian Zedlitz niemand verantwortlich, der schließlich aus 12 Metern unbedrängt ins rechte Eck flach einschieben durfte. Als dann Hemmi nach einem langen Ball falsch postiert war und seinen Gegenüber nur noch per Katschakov-Grätsche bremsen konnte, entschied der Schiri auf Strafstoß, den Andreas Eck sicher verwandelte. Das Spiel war gedreht und die letzten 20 Minuten hieß es Sekt oder Selters. Bütthard igelte sich jetzt komplett ein und trotzdem hätten Mario, Gregor oder Simon den Ausgleich markieren müssen. Doch es sollte einfach nicht sein. Die besten Dinger wurden vergeigt und auf der Gegenseite hatte Bütthard sogar noch die ein oder andere Gelegenheit den Sack zuzumachen. Am Ende reichte es für uns nicht mehr und die Spieler sackten enttäuscht auf das satte Grün.

Fazit:

Durch das fahrlässige Vergeben von Großchancen wurde der schon tot geglaubte Gegner aufgebaut und durch Abwehrfehler zum Sieg eingeladen. Zum erstenmal in der Saison hat man eine souveräne Führung abgeben müssen und dadurch eine ganz bittere Klatsche einstecken müssen. Bei manchen Akteuren fehlten heute die Spritzigkeit und der Biss. Bütthard freute sich am Ende über einen glücklichen Dreier, der zum Saisonfinale noch ganz wichtig sein kann. Unser SVK hat durch den Rückschlag den fünften Platz abgegeben und muss nun schauen, dass gegen Aub die einfachen Fehler abgestellt werden. Viva la SVK!

Es spielten: Bernd Ley – Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Fabian Hemmkeppler, Simon Ehm – Andre Metzger, Mehmet Kefeli, Gregor Schmidt, Jan Lode – Julian Mähler, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Armin Kunad (70.)

Gelbe Karten SVK: Manuel Kernwein, Fabian Hemmkeppler

Tore: 0:1 Manuel Kernwein (3.), 0:2 Julian Mähler (16.),  1:2 Christian Fuchs (49.), 2:2 Sebastian Zedlitz (64.). 3:2 Andreas Eck (70.)

Ecken: 2:6

Zuschauer: 50

  1. Spieltag am 06.04.2014

TSV Goßmannsdorf – SV Kleinochsenfurt 2:0 (1:0)

SVK kann Überzahl nicht nutzen

Trotz 60minütiger Überzahl hat der SV Kleinochsenfurt das Prestige-Derby in Goßmannsdorf verdient verloren. In den hitzigen Match ging es rein tabellarisch eigentlich um nichts, denn beide Mannschaften können nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen. Trotzdem war richtig Musik drin im Spiel. Bei bestem Fußballwetter gab es rassige Zweikämpfe, zwei Gelbrote Karten und jede Menge Emotionen.

Auf beiden Seiten fehlten einige Stammkräfte, dennoch entwickelte sich auf den kleinen Platz von Anfang an ein interessantes Kampfspiel. Für Kille rückte Andre in die Mitte und Mehmet bildete mit Simon die linke Achse. Nach 10 Minuten war es Mario, der die erste Mini-Chance hatte, aber über Tor verzog. Keine zwei Minuten später war es der quirlige Ismir Ramaj, der unsere Abwehr verladen hatte und aus spitzem Winkel den Ball an Sobi vorbei aufs Tor schob. In letzter Sekunde kratzte Flo das Spielgerät von der Linie. Die Hausherren kamen mit den Platzverhältnissen wesentlich besser zurecht und setzten mit präzisen Pässen immer wieder die beiden Spitzen Moser und Ramaj in Szene. Nach 20 Minuten war es dann soweit. Wiederum hatte sich Ramaj das Leder geschnappt und zog von der linken Außenlinie am Strafraum entlang in die Mitte. Dort fand er die Lücke zum Abschluss und überraschte Sobi, mit einem Flachschuss ins linke untere Eck. Sobi war zwar noch mit den Fingerkuppen dran, doch die Kugel zappelte zur verdienten Führung im Netz. Unser Spiel war auf viele Ballkontakte ausgelegt, doch spätestens am gegnerischen Strafraum waren wir mit unseren Latein am Ende. Es gab einfach kein Durchkommen. Alle hohen Bälle in den Strafraum pflückte Torwartikone Wolfgang Ruhl problemlos herunter. In der 31. Minute sah es aber plötzlich nach der Wende im Spiel aus. Waldemar Brandt, ältester Feldspieler des TSV, ließ Simon auf der Außenbahn über die Klinge springen und Schiedsrichter Feuchter blieb nichts anderes übrig als auf Gelb-Rote Karte zu entscheiden. Nur zwei Minuten vorher hatte „Waldi“ Gelb wegen Meckerns gesehen. Somit blieben uns fast eine Stunde Überzahl. Da musste doch was gehen! Aber außer einen Freistoß aus 25 Metern, den Greg rechts vorbeisetzte, sprang zunächst nichts raus. Die Kracken standen kompakt und ließen nichts zu. Im Gegenzug hatte der zweite Stoßstürmer Jan Moser gleich dreimal die Chance zu erhöhen. Zunächst angelte er sich einen verunglückten Abschlag und setzte seinen Heber nur knapp neben die Kiste. Dann hätte er mit einem Kunstschuss fast eine Ecke direkt verwandelt. Sobi rettete mit letztem Einsatz vor dem Einschlag und schließlich narrte Moser seinen Gegner und stand allein vor Sobi, doch der zu unplatzierte Abschluss wurde sichere Beute für unseren Goalie. Vor der Halbzeit nagelte Ramaj noch einen kurz ausgeführten Freistoß an die Unterkante der Latte. Mit viel Glück war man noch im Spiel und alle SVK´ler hofften auf eine besseren zweiten Durchgang.

Doch zunächst tat sich gar nichts. Während wir planlos anrannten, lauerte Gasdorf auf Konter und hatte nach knapp einer Stunde die nächste Chance zur Vorentscheidung. Wieder hatte sich Ramaj, im Stile von Frank Ribery, an Manu vorbei gearbeitet und hatte aus 12 Metern halbrechts freie Schussbahn. Doch diesmal hatte er zu weit nach rechts gezielt und es blieb spannend. Im nächsten Angriff leistet sich die Hausherrenelf den ersten großen Fehler. Nach einer Flanke von rechts verfehlte Libero Hillenbrand und in der Mitte hatte Mario am Elfer die Kugel einschussbereit auf den Schlappen. Anstatt direkt abzuschließen vertändelte er die Chance und Ruhl konnte klären. Keine Minute später hätte Moser das 2:0 machen müssen. Alleine auf Sobi zulaufend, legte er den Ball zu weit vorbei und die nächste Großchance war vertan. Es war immer das Gleiche Spiel. Ramaj beschäftigte die ganze Abwehr und hätte in der 65. wiederum aus ca. 10 Meter halbrechts einnetzen können. Als auch ein Kopfball aus Nahdistanz von Sobi entschärft werden konnte, dachte so mancher: na wenn sich das nicht rächt! Und tatsächlich hatte unser SVK –  wiederum durch Mario – noch einmal die Chance zum Ausgleich. In der 73. kam er irgendwie am rechten Fünfer ans Leder und zog aus spitzem Winkel ab, doch es sollte einfach nicht sein. Der Ball ging nicht ins Netz, sondern rechts vorbei. Danach war wieder Goßmannsdorf am Zug und nur mit Mühe konnte Sobi einen Freistoß mit beiden Fäusten entschärfen. Nachdem der Schiri noch 6 Minuten angezeigt hatte, machte, der nicht zu bändigende Ramaj, den Deckel drauf. Nach einem langen Ball, spielte unsere Abwehr auf Abseits, doch der Pfiff blieb zu Recht aus. Fast hätte Sobi den zu weit vorgelegten Ball noch abgewehrt, doch im Nachsetzen brachte der Torjäger die Kugel im langen Eck unter.

In den letzten Minuten hatte dann Greg mit einem Freistoß noch die Möglichkeit zu verkürzen, doch auch dieser Versuch scheiterte. Nachdem sich Mehmet bei einem Zweikampf die Gelb-Rote Karte abgeholt hatte, pfiff der souveräne Schiri Feuchter die Partie ab.

Fazit:

Nun wird auch den allerletzten SVK´ler klar sein, dass die momentane Tabellenplatzierung unseren Leistungsniveau entspricht und für uns in Ordnung geht. Die vor uns liegenden Mannschaften sind derzeit einfach eine Nummer zu groß für uns. Trotz Überzahl und einer ordentlichen Aufstellung gelang es uns nicht einmal im Ansatz den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Gerade auf den kleinen Platz machten sich bei vielen die technischen und spielerischen Defizite bemerkbar. Dies kam den auf Fehler lauernden Hausherren entgegen.

Nun gilt es in den nächsten Spielen wieder die Ordnung zu finden und Wiedergutmachung zu betreiben. Also Mund abputzen und weiter geht’s.Viva la SVK!!!

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Fabian Hemmkeppler, Simon Ehm – Andre Metzger, Nandino Fehlbaum, Mehmet Kefeli, Gregor Schmidt – Julian Mähler, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Michael Killmann (60.), Laurenz Benedict (76.)

Gelbe Karten SVK: Manuel Kernwein, Mehmet Kefeli, Mario Mercuri

Gelb-Rote Karte SVK: Mehmet Kefeli (88.)

Gelb-Rote Karte TSV: Waldemar Brand (30.)

Tore: 1:0 Ismir Ramay (20.), 2:0 Ismir Ramay (85.)

Ecken: 6:3

Zuschauer: 100

  1. Spieltag am 30.03.2014

SV Kleinochsenfurt – SpVgg Gülchsheim II 2:1 (1:0)

SVK holt nächsten Dreier

In einer niveauarmen Partie siegte der SVK gegen eine ebenbürtige 2. Mannschaft aus Gülchsheim knapp – aber verdient. Kampf und Krampf prägten das Match und ließen nur ganz wenige Höhepunkte zu. Zwei starke Einzelleistungen brachten uns auf die Siegerstraße und damit den dritten Erfolg im vierten Spiel nach der Winterpause.

Bei herrlichen Sonnenschein und warmen 20° kehrten einige Spieler ins Team zurück und boten Spielertrainer Gregor Schmidt endlich wieder Alternativen. Zunächst war es aber die junge Gülchsheimer Truppe die mehr vom Spiel hatte und Sobi mit zwei, drei Aktionen auf die Probe stellte. So zum Beispiel einen gefährlichen Schrägschuss von der rechten Strafraumecke und eine gemeine Bogenlampe, die sich fast über unsere Nummer Eins ins Tor gesenkt hätte. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 21. Minute, zum ersten Torschuss der Gelb-Schwarz gedressten SVK´ler. Nach einer Flanke von rechts jagte Mario die Kugel mit einer Volley-Direktabnahme drei Meter am Tor vorbei. Danach hatten wir unsere beste Phase und unser italienischer Goalgetter hätte nach einer Ecke fast zum 1:0 getroffen. In der 27. Minute war es dann unserem Coach Greg überlassen, den Führungstreffer zu erzielen. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Seite und starken Körpereinsatz von Dini, gelangte das Leder zum besten Scorer des SVK und mit energischen Antritt in den Strafraum traf er rechts unten flach ins Eck. In der Folge hatten wir das Spiel unter Kontrolle und hätten durch Mario, der am 16er herrlich freigespielt wurde und durch Greg, mit einer ähnlichen Szene, wie beim Führungstreffer, erhöhen können. So blieb es in einer umkämpften Partie bei der knappen Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang tat sich herzlich wenig. Güchsheim war aktiver und wir mussten uns den Angriffen der Rotweißen erwehren. Im Gegenzug verstanden wir es nicht, eigene Möglichkeiten zu kreieren. Weil den Gästen die Ideen und Mittel fehlten, plätscherte das Match bis zur 70. Minute gemächlich dahin. Dann war es soweit und es gelang uns endlich einen Angriff sauber zu Ende zu spielen. Nach energischer Einsatz von Dini gelangte der Ball zu Julian, der sich in einer Eins gegen Eins-Situation clever durchsetzte und eiskalt aus 14 Metern zum vorentscheidenden 2:0 verwandelte. Danach wieder die alte Leier. Trotz neuen Personals fehlten unserem Spiel der Pep, die Präzision und die Entschlossenheit. Einigen Akteuren merkte man die fehlende Spielpraxis an und so verlegten wir uns auf das verwalten unseres Vorsprungs. Aus dem Nichts nutzte dann pötzlich Andreas Hauf die einzige Gülchsheimer Torchance in Halbzeit zwei zum Anschlusstor. Nach einer Unachtsamkeit auf rechten Seite umkurvtedieser Manu und schloss mit einem präzisen Schuss aus 15 Metern in den Torgiebel ab. Zu mehr reichte allerdings für die Schützlinge von Torsten Scheerer nicht mehr. Diese hatten den Schuldigen für die Niederlage im guten Schiedsrichter Dirk Horn ausgemacht und konnten sich selbst nach dem Schlusspfiff nicht beruhigen.

Fazit:

Sehr erfreulich war die Tatsache, dass einige Spieler wieder an Bord waren und sich dem Trainer mehr Möglichkeiten boten. Trotzdem haben noch einige wichtige Asse gefehlt, auf deren Rückkehr wir ständig hoffen. Dass am gestrigen Spieltag viele Akteure Ihrer Form hinterherhinkten ist mit Sicherheit dem fehlenden Training und der mangelnden Spielpraxis geschuldet. Dass es trotzdem wieder zu einem Sieg gereicht hat, könnte allerdings manchen Spieler bestätigen und zu der trügerischen Ansicht verleiten, dass alles von alleine kommt und Training doch nicht wichtig sei. Wer so denkt, hat schon verloren. Das sei an dieser Stelle noch einmal klar festgestellt. Die harten Brocken kommen erst noch. Dann kommt es auf Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit an. Und diese kommt nun mal nicht von Daumendrehen und Sofakissenhorchen. Momentan reicht die individuelle Klasse und Erfahrung unserer tollen Spieler aus. Doch wie lange noch? Das letzte Saisondrittel steht bevor und jeder sollte sich endlich selbst beweisen. Deshalb hoffe ich, dass jetzt alle voll mitziehen und wir unseren Tabellenplatz verteidigen, wenn nicht sogar verbessern können. Mit einer ordentlichen Trainingswoche und dem Selbstvertrauen von neun Punkten aus den letzten vier Spielen können wir schon nächste Woche beim Derby in Goßmannsdorf einen großen Schritt nach vorne machen. Also auf geht’s Männer. Viva la SVK!

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Andre Metzger, Simon Ehm – Nandino Fehlbaum, Michael Killmann, Gregor Schmidt – Julian Mähler, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Mehmet Kefeli (51.), Thorsten Steckel (56.), Fabian Hemmkeppler (65.)

Gelbe Karten SVK: Florian Kernwein, Gregor Schmidt

SV Kleinochsenfurt – SpVgg Gülchsheim II 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Gregor Schmidt (27.), 2:0 Julian Mähler (70.), 2:1 Andreas Hauf (86.)

Ecken: 5:6

Zuschauer: 73

  1. Spieltag am 23.03.2014

FC Kirchheim II – SV Kleinochsenfurt 3:6 (2:3)

Die neue Lust am Toreschießen

Mit einem, auch in der Höhe, verdienten Sieg beim Tabellenvorletzten hat der SVK einen guten Start in die Rückserie erwischt. Spieler des Tages war sicherlich Mario Mercuri, der mit einem Hattrick maßgeblich am Erfolg beteiligt war. Trotz zahlreicher Ausfälle und nur 12 Mann im Kader, war der Sieg nie in Gefahr. Mit der deutlich besseren Spielanlage beherrschte man über weite Strecken das Match eindeutig und schraubte die Torquote auf 14 erzielte Treffer in den letzten drei Spielen. Ein ganz neues Gefühl für einen SVK´ler! Einzig allein die selbstverschuldeten Gegentore und das nervige Geschreie untereinander trübten etwas die Freude über den Erfolg.

Bei Temperaturen um 10° C, kaltem Wind und einem sehr gut bespielbaren Platz legte die Elf von Spielertrainer Gregor Schmidt los wie die Feuerwehr. Mit dem ersten Angriff über Simon Ehm, der den Ball über links in die Mitte flankte und ein Kirchheimer den Ball mit der Hand abwehrte, bekam man einen Elfer zugesprochen. Gewohnt souverän versenkte Julian Mähler nach 50 Sekunden die Kugel mit Brachialgewalt zum 0:1. Wir blieben am Drücker und Simon hätte in der 4. Minute allein auf das Gehäuse zulaufend, bereits vorentscheidend treffen können, doch im Herauslaufen parierte Kirchheims Keeper Benni Rehberg glänzend. Nur mit Mühe konnte dieser drei Minuten später einen Distanzschuss von Kille zur Seite abwehren. Nach einer Viertelstunde dann der erste Aussetzer in unserer Abwehr. Nach einem langen Ball vor unser Tor waren sich Sobi und Andre nicht einig und prallten zusammen. Das Spielgerät lag frei für einen Kirchheimer Stürmer, der in die Mitte passte, wo Christian Schulz ungestört einschieben konnte. Sofort gingen die Schuldzuweisungen und das Gemeckere los. Trotz Beschwichtigungen von Greg und Verantwortlichen dauerte es ein paar Minuten bis sich die Beteiligten wieder beruhigt hatten. Unsere Jungs nahmen wieder Fahrt auf und Simon und Mario hatten zwei Riesenchancen um uns wieder in Front zu bringen. Die Führung war dann in der 27. Minute fällig. Nach herrlichen Doppelpass mit Mario hatte Dini auf halbrechts freie Schussbahn und netzte flach am Keeper vorbei zum 2:1. Nur 3 Minuten später war es wieder Mario, der eine Flanke am Fünfer nur knapp verpasste. Im Anschluss kassierten wir das überraschende 2:2. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau und verlorenen Zweikampf von Flo stand in der Mitte Matthias Wülk glockenfrei, der das Zuspiel aufnahm und keine Mühe hatte auszugleichen. Jetzt ging das Geschreie wieder los und es wurde zeitweise mehr Luft für´s Maulen verbraucht, als fürs Laufen. Gerade recht kam in dieser Phase das 3:2 durch einen Abstauber von Mario. Julian hatte einen Freistoß von der linken Strafstoßkante auf Tor gehämmert und Kirchheims Keeper ließ abprallen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit kassierte der Gastgeber noch zweimal Gelb für überhartes Einsteigen, vor allem gegen Mario.

Dieser hatte in der zweiten Halbzeit Rache geschworen und hätte bereits nach wenigen Minuten einen Kopfball allein vor dem Keeper reinmachen müssen. Besser machte er es in der 56. Minute, als Flo eine Eckballhereingabe an die Latte nagelte und Mario im Stile von Gerd Müller die Kugel im Nachsetzen an Freund und Feind ins lange Eck schaufelte. Schon ein paar Minuten zuvor brannte es im Kirchheimer Strafraum, als nach einer Ecke unser Goalgetter Torsteher Rehberg zu einer Blitzreaktion zwang und Flo mit langem Bein das Kunstleder über die Linie drückte. Zu Recht pfiff Schiedsrichter Wolfgang Prost den Treffer zurück, da der Einsatz mit gestrecktem Bein einen Spieler von Kirchheim voll getroffen hatte. Der SVK war nun drückend überlegen und spielte einen Angriff nach den anderen über Dini oder Simon nach vorne. Klug führten Kille und Greg Regie und nutzten das gesamte Spielfeld. Nach einem Luftloch eines Verteidigers war es dann Mario zum Dritten, der mit rechts am Elfer stehend, die Pille annahm und aus der Drehung mit links in den Winkel abschloss. Jetzt sollte doch alles gelaufen sein – sollte man annehmen. Mitnichten! Keine 60. Sekunden nach dem 2:5 legten wir uns wieder ein Osterei ins Netz. Nach einem katastrophalen Blackout von Flo, der vor dem Tor den Ball – statt wegzuschlagen – den Gegner in die Füße spielte. Dieser nahm das Geschenk dankend an und verkürzte zum 3:5 flach – am verdutzten Sobi vorbei – ins linke Eck. Doch nur 5 Minuten später verwandelte Greg einen Freistoß von halbrechts – unhaltbar abgefälscht von der Mauer – zum erneuten Drei-Tore-Vorsprung. Seltsamerweise stellten wir danach unser Offensivspiel ein und Kirchheim kam etwas auf. Mittlerweile hatte sich unsere Defensive aber gefangen und leistete sich keinen Fehler mehr. Die letzte Chance des Spiels vergab Flo mit einem Kopfball. So blieb es in einer hektischen, aber nie unfairen Partie beim klaren Erfolg. Ein Kompliment an den Schiedsrichter Prost, der trotz zweier Gelb-Roter Karten im zweiten Durchgang das Geschehen jederzeit unter Kontrolle hatte.

Fazit:

Mit einem Pflichtsieg hat man sich den zweiten Dreier im neuen Jahr gesichert und trotz zahlreicher prominenter Ausfälle eine ordentliche Partie geboten. Ein Dank an dieser Stelle an Hemmi und Lukas, die ausgeholfen haben und sich nahtlos ins Spiel einfanden. Training wird eben belohnt. Trotzdem wäre es sehr zu wünschen, dass einige etablierte Stammkräfte aus der Versenkung auftauchen und wieder zur Truppe stoßen. Es sind noch 10 harte Spiele zu absolvieren, die uns alles abverlangen werden. Dazu brauchen wir jeden Mann. Was sehr erfreulich ist, dass wir in der Offensive – vor allem mit Julian und Mario – zwei Spitzen haben, die sich sehr gut ergänzen und über Außen – heute waren es Dini und Simon – die Vorlagen kommen. Mit unseren „ruhenden Bälle“ haben wir zudem unsere gefährlichste Waffe der Vorrunde wieder zurück gewonnen. Nur in der Abwehr gilt es die Böcke abzustellen und als Mannschaft insgesamt ruhiger zu werden. Das „Gegackere“ ging an diesem Sonntag selbst den Schiedsrichter auf die Nerven!

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Andre Metzger, Fabian Hemmkeppler – Nandino Fehlbaum, Michael Killmann, Gregor Schmidt – Julian Mähler, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Lukas Schmalzl (55.)

Gelbe Karten SVK: Florian Kernwein, Andre Metzger, Simon Ehm

Gelbrot SVK: Andre Metzger (86.)

Gelbrot Kirchheim: Fabian Hartung (74.)

FC Kirchheim II – SV Kleinochsenfurt 3:6 (2:3). Tore: 0:1 Julian Mähler (1.), 1:1 Christian Schulz (15.), 1:2 Nandino Fehlbaum (27.), 2:2 Matthias Wülk (31.), 2:3 Mario Mercuri (37.), 2:4 Mario Mercuri (56.), 2:5 Mario Mercuri (60.), 3:5 Jens Siedler (61.), 3:6 Gregor Schmidt (73.).

Ecken: 3:9

Zuschauer: 30

  1. Spieltag am 16.03.2014

SV Kleinochsenfurt – FC Winterhausen 3:5 (2:3)
Winterhausen nur kurz geschockt

In einer unterhaltsamen Partie hatte der SVK den großen Favoriten am Rande einer Niederlage und führte 7 Minuten vor der Halbzeit überraschend mit 2:1. Doch die ungemeine Offensivpower und eigene Fehler brachten den Tabellenzweiten wieder zurück auf die Siegerstraße. Somit konnte der Gast verdient drei Punkte für sich verbuchen und ist dem Spitzenreiter Sommerhausen ganz dicht auf den Fersen. Aufgrund einer starken Schlussphase, bei der unsere Mannschaft durchaus noch einmal hätte ran kommen können, verlässt die Schmidt-Elf aber erhobenen Hauptes das Rasenviereck.

Bei böigen Wind und frischen Temperaturen musste die Heimelf auf zahlreiche Spieler verzichten und musste auf drei Positionen gegenüber den Sieg gegen Gaubüttelbrunn umstellen. Trotzdem wollte man sich nicht verstecken und der Wenkheimer Truppe ein Bein stellen. Schon nach zwei Minuten tat sich die erste Chance für uns auf und Andre prüfte Torsteher Ferstl mit einem Flachschuss, den dieser nur mit Mühe parieren konnte. Auf der Gegenseite kam Winterhausen zu einer Eckballserie. Nachdem ein Winterhäuser mit einem Kopfball über die Latte knapp scheiterte, wusste sich Flo in der 9. Minute nur mit einem Foul an Sturmführer Binder zu helfen, der zu einem unnötigen Strafstoß führte. Sicher verwandelte der Gefoulte selbst ins linke untere Eck. Unsere Abwehr kam nun immer mehr unter Druck und in der 12. Minute hätte das 2:0 schon fallen können, doch Winterhausen nutzte einen Abspielfehler auf links nicht konsequent aus. Wenige Augenblicke später brannte es wieder lichterloh und Manu bremste seinen enteilten Gegenüber mit einem irregulären Griff. Der starke Schiedsrichter Tobias Albrecht erkannte allerdings nicht auf Notbremse und gab nur Gelb, weil Sobi mitgespielt hatte und die Aktion nicht zu einer klaren Torchance geführt hätte. Nach knapp zwanzig Minuten konnten wir uns aus der Umklammerung lösen und eigene Angriffe starten. Erst Julian mit einem verzogenen Linksschuss und dann Dini mit einem Kopfball ließen die SVK-Fans wieder hoffen. In der 26. war es dann Andre, der links in den Strafraum eindrang und nur mit einem Tritt gestoppt werden konnte. Julian fackelte nicht lange und vollstreckte den fälligen Elfer zum bis dato schmeichelhaften Ausgleich. Doch jetzt folgte unsere stärkste Phase. Mit schnellen Flügelspiel, brachten wir den Tabellenzweiten nun in arge Bedrängnis. In der 31. verpasste Andre eine scharfe Rechts-Hereingabe – am Elfer freistehend – nur knapp. Besser machte es Dini dann zwei Minuten später, als er eine Steilvorlage von Greg am herausgeeilten Keeper cool zum 2:1 versenkte. Das Spiel war gedreht und plötzlich war Winterhausen hinten. Doch nun zeigte sich die Extraklasse des Gastes und der beste Angriff der Liga kam wieder ins Rollen. Mit unglaublich aggressiven Zweikampfverhalten und schnellen Kombinationen überforderten die ganz in Blau angetretenen Kracken unsere löchrige Abwehr immer wieder und erarbeiteten sich gute Chancen. Nach einem ungestörten Solo durch die Mitte und einem sehenswerten 20 Meter-Schuss ins rechte Toreck sorgte Stefan Dürr für den Ausgleich und nach einem weiteren Freistoß ins Torwarteck des gleichen Spielers, lag unser SVK zur Halbzeit – binnen weniger Minuten – wieder mit 2:3 zurück.

Im zweiten Durchgang kam Mario für den Rotgefährdeten Manu und Julian ließ sich nach hinten fallen. In der 52. verletzte sich zu allem Unglück Kersten nach einem überharten Einsteigen eines Winterhäusers, die jetzt noch bissiger zu Werke gingen. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Kersten, der bis dato einer der stärksten im Team war. Hemmi kam nun zu seinem ersten Einsatz nach langer Verletzungspause und musste mit ansehen, wie der Gast innerhalb von 80 Sekunden das Match für sich entscheiden konnte. Nach zwei schwerwiegenden Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung schalteten Binder und Co. blitzschnell und knockten uns mit dem 2:4 und 2:5 gekonnt aus. Nun war die Luft raus und Winterhausen hätte noch erhöhen können, scheiterte aber an der schwachen Chancenverwertung. Jan wurde nun nach hinten beordert und sorgte wieder für etwas Stabilität in der Deckung. So kam es, dass wir wieder ins Spiel zurück fanden und Julian mit seinem zweiten Elfer für neue Hoffnung sorgte. Winterhausen ließ im sicheren Gefühl des Erfolgs nach und der kampfstarke Dini sorgte für viel Wirbel im Sturm. So ergaben sich durchaus noch Chancen für die Wende. Dini mit einem Kopfball und vor allem Julian aus kurzer Distanz verpassten jedoch den Anschlusstreffer. Als Schiri Albrecht mit seiner einzigen Fehlentscheidung, Dini bei seinem Spurt von hinten durch die Gästeabwehr, im Abseits sah, dämmerte es allerdings den letzten SVK-Anhänger, dass dieses Spiel verloren war.

Fazit:

Zu große Lücken offenbarten sich unseren heutigen Gegner, der mit seiner Klasse es auch verstand, diese zu nutzen. Gegenüber Sommerhausen wirkte Winterhausen noch aggressiver und torgefährlicher. Vor allem das Nachschieben der gesamten Mannschaft bei eigenem Ballbesitz machte uns zu schaffen. Lediglich 20 Minuten ordentlicher Fußball genügten heute nicht, um die Überraschung zu schaffen. Ärgerlich war auch die schon frühzeitige und beängstigende Verletzungsmisere, die Greg nur wenige Möglichkeiten gaben. Somit geht die Niederlage völlig in Ordnung und man kann nur hoffen, dass bis nächste Woche Laurenz, Kadir, Simon, Mehmet und, und … wieder einigermaßen fit sind und in Kirchheim man wieder kompakter und organisierter zur Sache geht.

Viva la SVK!

Fazit:

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Andre Metzger, Thorsten Steckel – Nandino Fehlbaum, Michael Killmann, Jan Lode, Gregor Schmidt, Kersten Neubert – Julian Mähler

Eingewechselt wurden: Mario Mercuri (46.), Fabian Hemmkeppler (52.)

Gelbe Karten SVK: Manuel Kernwein

Tore: 0:1 Matthias Binder (10. FE), 1:1 Julian Mähler (FE), 2:1 Nandino Fehlbaum (33.), 2:2 Stefan Dürr (38.), 2:3 Stefan Dürr (45.), 2:4 Matthias Binder (57.), 2:5 Matthias Binder (58.)

Ecken: 2:6

Zuschauer: 100

  1. Spieltag am 09.03.2014

SV Kleinochsenfurt – SV DJK Gaubüttelbrunn 5:1 (2:1)
SVK zeigt alte Qualitäten

Am 13.05.2012 besiegte der SVK die Spvgg Giebelstadt mit 5:1 auf fremden Platz. Seit diesem Spieltag gelang kein so hoher Sieg mehr. Bis zum gestrigen Spieltag. Im ersten Punktspiel der Rückserie konnte die Elf von Spielertrainer Gregor Schmidt dank einer couragierten Leistung, vor allem im zweiten Durchgang, den ersten Dreier im neuen Jahr einfahren.

Der Sieg sollte aber von keinem im Verein zu hoch gehängt werden, da der Gegner einen schlechten Tag erwischt hatte und Anfangs doch noch viel Sand im Getriebe des SVK geknirscht hat.

Bei tollem Frühlingswetter um die 18°C, aber sehr holprigen Platz, hätte Simon Ehm den SVK bereits in der 1. Minute in Führung bringen können. Nach einem schönen Spielzug über links zog er scharf auf´s lange Eck. Der Keeper konnte nur abklatschen und Neustürmer Julian Mähler setzte den  Abpraller neben das Gehäuse. In der Folgezeit kontrollierten wir das Geschehen und hatten immer wieder Gelegenheiten. Vor allem Spielertrainer Gregor Schmidt testete Torwart Ziegler im Kasten der Gäste immer wieder mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Die Gäste verlegten sich auf Konter und hatten in der 26. Minute Pech, dass Ihnen vom schwachen Schiri Gerhard Brand ein Foul-Elfmeter verwehrt wurde. In der 38. Minute hatte dagegen Gaubüttelbrunn Riesenglück, dass der Unparteiische nicht auf Rote Karte für Ihren Keeper entschied. Nach einem Alleingang säbelte dieser unsere Spitze Julian Mähler noch vor dem Strafraum brutal um und erhielt nicht einmal Gelb. Die Strafe folgte für „Beach“ auf den Fuß: den fälligen Freistoß schnippelte Gregor in unnachahmlicher Manier in den rechten Torwinkel zur verdienten Führung. Diese wurde in der 42. Minute durch den agilen und pfeilschnellen Julian Mähler ausgebaut. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf der linken Angriffsseite setzte er seinen bulligen Körper voll ein und tankte sich an drei Abwehrspielern vorbei. Mit einem strammen Schuss ins lange rechte Toreck traf er zum 2:0. Die nächste kapitale Fehlentscheidung verhalf  den Gästen zum Anschlusstreffer. Aus klarer Abseitsposition traf Daniel Breunig vom Fünfer aus. Zuvor war allerdings unsere Abwehr überhaupt nicht in Bilde und Sobi sowie ein Feldspieler mussten vor den Einschlag retten. Dabei hätte es schon Minuten vorher fast eingeschlagen, als auf der linken Abwehrseite die Abstimmung nicht passte und ein Gästeakteur viel Platz hatte und Sobi überwunden hatte, aber im letzten Moment Flo noch zur Ecke klären konnte.

In der zweiten Halbzeit übernahm unsere ersatzgeschwächte Heimelf wieder sofort die Initiative und Julians Schuss konnte Manuel Ziegler gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken (48.). Nach gut einer Stunde hätte die Vorentscheidung falle müssen. Greg hatte sich in der rechten Strafraumseite durchgetrickst und hatte nur noch den Keeper vor sich, doch statt zum freistehenden Simon in die Mitte zu passen, zog er aus spitzem Winkel ab und traf nur den Außenpfosten. Mit der Einwechslung von Kersten kam dann noch mehr Power ins Angriffsspiel. Immer wieder erkämpften sich unsere Jungs den Ball und ließen keine Aktion der müder werdenden Gäste mehr zu. Lediglich nach einem Querschläger von Thorsten zuckten die zahlreichen Zuschauer, doch Sobi bügelte den Fehler aus.

In der 77. Minute machte dann Julian den Deckel auf den Sieg drauf. Nach einem krassen Abspielfehler, lief er alleine aus dem Halbfeld auf den Goalie zu und legte die Kugel flach ins rechte Eck. Völlig ausgepumpt verließ danach unsere alleinige Spitze nach erfolgreichem Einstand das Feld. Danach brachen bei der Truppe um Torjäger Florian Schebler die Dämme. Greg nach toller Vorarbeit von Kersten und Dini mit einem Abstauber nach erneutem Abwehrfehler stellten den Endstand her. Am Ende hatte Gaubüttelbrunn noch Glück, dass einige Großchancen der Schwarz-Roten nicht genutzt wurden.

Fazit:

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte sich der SVK mit den Dreier auf den fünften Tabellenplatz verbessern. Trotz zahlreicher Ausfälle (Oliver, Jan, Kadir, Laurenz, Mario, Fabi uvm.) reichte es zu einem unerwartet hohen Sieg. Erfreulich war der Einstand von Michael Kille „Killmann“ und die – bis auf wenige Ausnahmen – ordentliche Umsetzung des neuen Spielsystems. Trotzdem darf die Vorstellung nicht überbewertet werden. Erst nach einer ordentlichen Trainingswoche und einer guten Leistung gegen den Topfavorit Winterhausen am nächsten Spieltag kann man von einem Aufwärtstrend sprechen.

Zumindest aber haben die Zuschauer gespürt, dass der SVK wieder lebt. Unseren Verletzten wünschen wir gute Besserung und eine schnelle Rückkehr ins Team. DasGleiche gilt für unsere Sorgenkinder Mario und Fabi. Hoffentlich seid Ihr bald wieder dabei!

Viva la SVK!!!

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Andre Metzger, Mehmet Kefeli – Nandino Fehlbaum, Michael Killmann, Armin Kunad, Gregor Schmidt, Simon Ehm – Julian Mähler

Eingewechselt wurden: Kersten Neubert (55.), Thorsten Steckel (58.), Nicolas Zenns (78.)

Gelbe Karten: keine

Tore: 1:0 Gregor Schmitt (38.), 2:0 Julian Mähler (42.), 2:1 Daniel Breunig (45.), 3:1 Julian Mähler (77.), 4:1 Gregor Schmidt (84.), 5:1 Nandino Fehlbaum (90.)

Ecken: 7:3

Zuschauer: 75

  1. Spieltag am 1.12.2013

FC Eibelstadt II – SV Kleinochsenfurt 2:0 (1:0)
Pleite in Eibelstadt – Hilfloses Team verliert verdient

Im letzten Spiel des Jahres knüpfte unsere Erste nahtlos an die desolaten Vorstellungen der letzten Wochen an. Sang- und Klanglos verlor man das wichtige Spiel bei der 2. Mannschaft des  FC Eibelstadt und hat damit den Kontakt zu den Spitzenteams endgültig verloren. Mit der dritten Pleite in Folge, gegen eine fast ausschließlich aus Alte-Herren-Spielern besetzten Eibelstadter Elf, blamierten sich die Schützlinge von Gregor Schmidt und Jens Meier bis auf die Knochen. Nicht eine einzige herausgespielte Chance konnte der SVK in 90 Minuten auf seiner Habenseite verbuchen. Lediglich nach Standartsituationen kam Gefahr auf. Doch die teilweise erstklassigen Möglichkeiten wurden allesamt vergeben. Zudem half man bei den Gegentoren tatkräftig mit und versüßte dem Gastgeber schon vorzeitig mit einem vorgezogenen Weihnachtspräsent den 1. Advents-Sonntag.

Bei sehr guten äußeren Bedingungen kam unser Co-Trainer Jens zu seinem ersten Einsatz in in einem offiziellen Verbandsspiel seit ewigen Zeiten. Aufgrund der prekären Personallage mit zahlreichen Ausfällen war der Schritt ein durchaus sinnvolles Manöver.  Auf der anderen Seite waren ja schließlich Spieler auf den Feld, die 10 Jahre älter waren und immer noch eine Klasse für sich sind.

Von Anfang an merkte man unseren Männern das fehlende Selbstvertrauen an. Verängstigt und verunsichert machte man sich mit vielen Fehlpässen und individuellen Fehlern das Leben schwer. Nach 5 Minuten musste Julian das erstemal zupacken. Ein knallharter Freistoß aus gut und gern 25 Meter wurde von Ihm gemeistert. Eine Minute später forderte Eibelstadt einen Elfmeter, als einer unserer Abwehrspieler etwas zu forsch zur Sache ging. Doch der Unparteiische ließ weiterspielen. In der 8. Minute dann die erste Ecke für uns und schon wurde es gefährlich. Andre brachte das Spielgerät nach innen auf Mario, doch der Kopfball ging knapp drüber. Jens, der etwas besser postiert dahinter stand, hätte wohl sicher eingenickt. Hier fehlte, wie auch noch einmal in der zweiten Halbzeit, die Absprache. Nur vier Minuten später die nächste Ecke und diesmal hätte das 1:0 für uns fallen müssen. Völlig frei kam Flo am Fünfer – mittig vor dem Tor – zum Kopfball, doch das Leder ging Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Eigentlich unglaublich. Aus dem Spiel heraus kam wenig zustande. Wie in den letzten Spielen fehlte die Bindung zwischen den Mannschaftsteilen. Nach wenigen Ballkontakten war das Spielgerät schon wieder beim Gegner. Nach einem haarsträubenden Fehlpass schaltete die Heimelf in der 29. Minute schnell um. Mit einem langen Pass wurde der sträflich allein stehende Udo Amrehn im linken Strafraum bedient. Seine Direktabnahme trudelte am verdutzten Julian vorbei ins Tor. Unsere Antwort blieb aus. Es kam nichts. Bezeichnend für unsere Unzulänglichkeiten waren die kläglich getretenen Freistöße, die über den Auffangzaun segelten.

Die wenigen frustrierten Fans des SVK hofften auf ein Aufbäumen im zweiten Durchgang. Und es ging auch gut los. Nach einem Freistoß kamen wir wieder zum Kopfball, doch wieder behinderten sich Mario und Jens. Wenige Augenblicke danach kam der nächste Dämpfer und letztendlich Genickschlag für die Schwarz-Roten. Auf der rechten Seite tankte sich ein Angreifer bis zur Außenlinie durch und zog die Flanke scharf vor´s Tor. Ein Eibelstädter kam zum Kopfball und der Ball konnte zunächst noch abgewehrt werden. Doch wie eine Flipperkugel sauste er zwischen den Beinen hin und her und am Ende war das Ei im Kasten. Unglücklich hatten wir die Pille selbst versenkt. In der 56. Minute führte ein weiteres Missverständnis in unseren Strafraum zu einer Großchance für den Gastgeber, doch der Ball landete nur am Pfosten. Immer noch wirkte unsere Mannschaft wie gelähmt. Die einfachsten Pässe kamen nicht an und im Endeffekt hätte der an der Außenlinie stehende Coach Gregor Schmitt Jeden auswechseln können. Wiederum durch Standards kamen wir aber trotzdem zu Chancen. Doch sowohl Jens, als auch Mario konnten Ihre guten Möglichkeiten nicht nutzen. Man hatte das Gefühl, dass wir noch Stunden hätten spielen können und kein Tor würde fallen. Auf der Gegenseite luden wir die Heimelf durch leichte Fehler zum Tore schießen ein. Nach einem Horrorquerpass hatte Udo Amrehn in der 73. Minute das 3:0 auf den Schlappen, doch auch Ihm versagten die Nerven und aus 6 Meter geigte er die Kugel über den Querbalken. Danach passierte nichts mehr. Trotz genügend verbleibender Zeit konnten sich unsere Jungs einfach nicht gegen die clever stehende Defensive durchsetzen. Erwähnenswert war nur noch die Auswechslung von Mario, der sich nach einem Disput mit seinem Gegenspieler und den Eibelstädter Verantwortlichen nicht mehr einkriegen wollte. Die Auswechslung zum Selbstschutz konnte unser Sturmführer allerdings nicht verstehen und verließ das Spielfeld Richtung Kabine.

Fazit:

Noch vor wenigen Wochen war die Welt in Ordnung in Kleinochsenfurt. Als einer der Überraschungsmannschaften war man den Großen in der Liga auf den Fersen. Doch nach der unglücklichen Niederlage gegen Sommerhausen ging die Leistungskurve steil nach unten. Hilflos mussten die Verantwortlichen samt Trainerduo mit ansehen, wie sich die Aktiven beim Training rar machten und im Spiel nur noch Leistung auf Sparflamme abgeliefert wurde. Mit Greg fiel der Leitwolf und Spielmacher aus. Dazu vermissen die Fans den wuseligen Fabi, und noch viele andere die am Anfang für Furore sorgten. Einige sind komplett in der Versenkung abgetaucht oder haben sogar die Brocken hingeschmissen. Trotzdem kann man als SVK´ler verlangen, dass diejenigen, die auf den Platz stehen – und dies war von den Namen her, immer noch eine ordentliche Truppe – zumindest kämpfen und Moral zeigen. Doch auch diese Stärke und Tugend ist uns abhanden gekommen.

Für uns kommt die Winterpause drei Spiele zu spät. Mit den letzten drei Pleiten hat man alle Aufstiegsträume verspielt. Es gilt nun, sich neue Ziele zu setzen und in der Rückrunde Stabilität und vor allem wieder eine gescheite Trainingsbeteiligung zu erreichen. Wieder einmal – wie in den letzten Jahren – hat die KleinochsenfurterNovemberdepression uns stark zugesetzt. Jetzt ist erst einmal viel Zeit zum Nachdenken, Reden und Kräfte sammeln. Es nützt nichts, den Sand in den Kopf zu stecken. Wir müssen wieder aufstehen und uns neu finden. Ich hoffe, dass sich unsere Cracks alle auf der Weihnachtsfeier einfinden. Dies wäre für viele Verantwortliche und Freunde der Mannschaft ein wichtiges Lebenszeichen.

Viva la SVK!!!

Es spielten: Julian Mähler – Florian Kernwein, Laurenz Benedict, Kadir Göv – Andre Metzger, Kersten Neubert, Tobias Mantel, Oliver Hornung, Jens Meier – Mario Mercuri, Nandino Fehlbaum

Eingewechselt wurden: Armin Kunad (31.), Fabian Mantel (46.)

Gelbe Karten SVK: Laurenz Benedict, Andre Metzger

Tore: 1:0 Udo Amrehn (29.), 2:0 Eigentor (49.)

Ecken: 3:9

Zuschauer: 28

  1. Spieltag am 10.11.2013

ASV Ippesheim – SV Kleinochsenfurt 5:1 (2:0)
Oje SVK – Ippesheim bleibt Angstgegner

Steil bergab geht es mit der Formkurve des SVK. Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen und zwei deprimierenden Klatschen hintereinander, ist der Kontakt zu den Spitzenrängen abgerissen. Nichts mehr ist zu sehen vom Defensivbollwerk, das uns im ersten Saison- drittel ausgezeichnet hat. Mit neun Gegentreffern in den letzten beiden Spielen kann man einfach kein Match gewinnen. Auch in Ippesheim profitierte der Gegner von unseren leichten individuellen Fehlern und kam zu einem klaren Sieg.

Insgesamt fehlten den nicht zu beneidenden Trainerteam Gregor Schmidt und Jens Meier acht!!! gestandene 1. Mannschaftsspieler. Sein Debüt im Schwarz-Roten Dress gab Neuzugang Tobias Mantel, der zusammen mit seinem Bruder Fabian in die Mannschaft rückte. Im ersten Spiel für den SVK hatte er wie viele seiner Kollegen einen schweren Stand gegen die Kirchweihmotivierten Gastgeber, keineswegs überzeugten, aber zum richtigen Zeitpunkt die entscheidenden Tore einfach machten. Eines davon war das bittere 3:1, dessen Entstehung symptomatisch für die gesamte Begegnung war. Einen unnötigen verursachten Eckball, folgte eine krasse Fehlentscheidung des Schiris und als Krönung eine missglückte Abwehraktion, die im ersten Eigentor der Saison endete.

Einen eingefleischten SVK´ler kommen die Spiele gegen Ippesheim mittlerweile wie ein alptraumhaftes Deja vu vor. 1:5, 1:6 und 1:5 das waren die letzten drei Resultate gegen die Mittelfranken. Frustrierend, aber leider die bittere Wahrheit. Man fragt sich eigentlich, ob man gegen die „Unaufsteigbaren“ überhaupt noch antreten soll.

Bei nasskaltem Schmuddelwetter trat unsere stark ersatzgeschwächte Mannschaft ohne Benni, Julian, Kadir, Simon, Mehmet, Fabi Welker, Jan und Greg gegen eine ebenfalls nicht in Bestbesetzung auflaufende Heimelf an. Auf Rücksicht auf den zuvor stattfindenden Kirchweihzug pfiff Schiedsrichter Werner Eck die Partie ein Stunde später als angesetzt, um 15 Uhr an. Nach ausgeglichenem Spiel in den ersten 10 Minuten ergab sich für uns die Riesenchance zur Führung. Olav wurde im Strafraum von hinten umgetreten und der Schiri zeigte auf den Punkt. Manu schnappte sich die Kugel und zeigte ungewohnte Nerven. Seinen viel zu schwach getretenen Elfer konnte Ippesheims Keeper Matthias Stang mühelos halten.  Besser machte es auf der anderen Seite Routinier Florian Albig. Der ehemalige Gülchsheimer hämmerte in der 16. Minute einen Freistoß aus 20 Metern an der Mauer vorbei ins Torwarteck. Sobi machte den berühmten Schritt in die Mitte und hatte somit gegen den harten Flachschuss das Nachsehen. Keine zwei Minuten später fast das 2:0. Nach einem haarsträubenden Abwehrfehler traf Ippesheim aber nur den Innenpfosten. Weitere fünf Minuten hatten die zahlreichen Kirchweihbesucher den Torschrei schon auf den Lippen, doch ein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Von uns war nichts mehr zu sehen. Sämtliche Angriffsversuche verebbten spätestens 25 Meter vor dem Kasten der Heimelf. Wie schon in den Spielen zuvor fehlte der Antreiber und Spielgestalter, der das Heft in die Hand nimmt. Der ASV war aggressiver und wartete auf unsere Fehler. Den Gefallen taten wir Ihnen in der 32. Minute. Nach einem unnötig zustande gekommenen Foul an der Strafraumgrenze dachte sich Florian Albig: das probiere ich noch einmal. Sein Innenspannstoß an der Mauer vorbei landete wieder im gleichen Toreck, den Bereich, den normalerweise der Goalie abdecken sollte.

Mehr ist aus der ersten Halbzeit nicht zu berichten. Keinen einzigen Torschuss brachte unsere Elf zustande. So konnte es nicht weiter gehen.

Mit der Einwechslung von Andre Metzger kam etwas Bewegung in das bislang nicht stattgefundene Offensivspiel. Nach einer tollen Flanke von Andre hatte Dini in der 52. den Anschlusstreffer auf den Schlappen, bzw. auf den Kopf. Doch sein Versuch ging über das Tor. Das nun verdiente 1:2 war sechs Zeigerumdrehungen später fällig. Wiederum nach einer gelungenen Aktion über rechts, netzte Mario gekonnt per Kopf ein. Endlich waren wir im Spiel und hätte Dini in der 61. eine Maßflanke aus kurzer Distanz verwandelt, wer weiß wie das Match geendet hätte. So aber war es Ippesheim, dem das Glück hold war. In Anschluss an einen Eckball wurde Sobi klar im Fünfer gefoult. Doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Die Hereingabe bzw. den Torschuss lenkte Tobi Mantel unglücklich ins eigene Tor. Damit war die Messe gelesen. Nach dem Knockout war zwar noch genügend Zeit, doch die Köpfe gingen nach unten. Die Ordnung ging nun wieder gänzlich verloren und kein konstruktiver Angriff kam mehr zustande. Trotzdem hätte der schwache Schiri nach einem Foul von Torsteher Stang an Tobi einen Elfer für uns geben müssen. Was er aber nicht tat. Im Gegenteil. Nach einem Fehler von Flo schaltete Ippesheim schnell um und Jochen Nagler konnte klar im Abseits stehend, das 4:1 markieren. In einer hektischen Schlussphase, bei der mehrmals heimische Zuschauer auf den Platz liefen (wo waren die Platzordner?) und unsere Spieler auf das Übelste beleidigt wurden, fingen wir uns noch ein Kontertor und Sobi konnte einen Foulelfmeter parieren.

Fazit:

Trotz der vielen Ausfälle war die Niederlage unnötig und deshalb so frustrierend. Scheinbar ist beim manchen Spielern der Akku weitestgehend leer. Es geht nichts mehr zusammen. Es mangelt vor allem an der nötigen Konzentration, Kraft und die damit verbundene spielerische Präsenz und Zweikampfstärke. 20 Minuten ordentlicher Fußball reichen nun mal nicht aus, um zu punkten. Dazu gesellen sich Pech und einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen. Doch Glück muss man sich erarbeiten. Einige in der Mannschaft scheinen dies noch immer nicht verinnerlicht zu haben.

Nachdem man vor Wochen über Teams, wie Gelchsheim und auch Ippesheim gerätselt hatte, warum diese einfach nicht in die Gänge kommen, steckt man momentan selber bis zum Hals in der Krise. Solange sich bei einigen die Einstellung nicht ändert, brauchen wir deshalb von höheren Zielen nicht zu sprechen.

Ich hoffe, dass wir uns in den letzten beiden Spielen – sofern Sie bei Betrachtung der jeweiligen Gegner und der Witterung überhaupt stattfinden – aus dem Sumpf herausziehen und das Jahr erfolgreich beenden können. Viva la SVK!!!

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Torsten Steckel, Armin Kunad, Kersten Neubert, Tobias Mantel, Oliver Hornung – Mario Mercuri, Nandino Fehlbaum

Eingewechselt wurden:

Gelbe Karten SVK: Florian Kernwein, Manuel Kernwein, Fabian Mantel, Laurenz Benedict, Tobias Mantel

Tore: 1:0, 2:0 Florian Albig (16., 32.), 2:1 Mario Mercuri (58.), 3:1 Laurenz Benedict (Eigentor, 67.), 4:1, 5:1 Florian Nagler (74., 87.)

Gelbrote Karte: Fabian Mantel

Ecken: 4:2

Zuschauer: 100

  1. Spieltag am 03.11.2013

SV Kleinochsenfurt – SV Gelchsheim 0:4 (0:2)
SVK erlebt sein blaues Wunder

Im schwächsten Saisonspiel verloren unsere Cracks auch in der Höhe verdient gegen einen in allen Belangen besseren SV Gelchsheim. Die Truppe unseres Ex-Coaches Thomas Hofmann deklassierte die Schwarz-Roten vor den fassungslosen SVK-Fans und zog mit dem Sieg aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Tabelle an uns vorbei. Viel zu tief stehend und ohne Bindung zwischen den Mannschaftsteilen hatten wir über die gesamte Spielzeit keinen Zugriff auf die viel beweglicheren und toll kombinierenden Gästespieler. Kein einziger SVK-Akteur brachte an diesem schwarzen Sonntag Normalform und am Ende war man froh, dass man nicht noch zwei rote Karten kassiert hatte.

Zu Beginn des letzten Heimspiels 2013 waren die äußeren Bedingungen noch akzeptabel. Bei leichtem Nieselregen liefen unsere Jungs in himmelblauen Ausweichtrikots ohne Ihren verletzten Spielertrainer und Ideengeber Gregor Schmidt auf.  Und wie schon im Match in Giebelstadt fehlte Greg an allen Ecken und Enden. Vor allem bei den sonst so gefährlichen Standards, wie Ecken und Freistöße, findet sich einfach kein adäquater Ersatz. Ansonsten konnten wir mit Bestbesetzung auflaufen. Erstmals bildete im zentralen Mittelfeld Benni und Armin ein Team. Vorne war Mario, ebenso wieder von Beginn an dabei wie Thorsten. Kersten rückte auf die linke Außenbahn und als Kettenhund für den pfeilschnellen Joachim Barthel agierte Kadir erstmals im Mittelfeld.

Die vielen Umstellungen schienen uns in den ersten 10 Minuten nichts auszumachen. In der 6. Minuten hatten wir sogar die große Chance zur frühen Führung. Ein 16-Meterschuss von Kersten klatschte an die Latte und gleich darauf hatte Mario Pech mit einer Verlängerung per  Absatzkick nach Flachschuss von Dini.

In der 12. Minute dokumentiere sich erstmals die immer deutlicher werdende Überlegenheit der Gäste in der ersten Großchance. Auf den linken Flügel zog ein Spieler drei Gegner auf sich und brachte wunderbar die Flanke in den Rücken der Abwehr. Sieben Meter allein vor dem Tor verpasste ein Gelchsheimer die Hundertprozentige. Die Löcher in unserer Deckung wurden nun immer größer, obwohl wir eigentlich mit sieben defensiv orientierten Spielern kompakt hätten stehen müssen. In der 26. Minute wiederum ein mustergültig herausgespielter Angriff über die linke Seite und der tödliche Pass auf zwei aufgerückte Spieler. In Höhe der rechten Strafraumlinie netzte Dominik Hoos völlig allein gelassen elegant über den machtlosen Julian ins linke Toreck ein. Keine fünf Minuten der nächste Aussetzer in der Deckung. Nach einem Querschläger marschierte ein Gästestürmer auf Julian zu. Dieser angelte dem Gelchsheimer im Herauslaufen vor dem Strafraum mit der Hand den Ball vom Fuß. Eigentlich rote Karte, aber Schiri Manfred Keim zeigte wohlwollend nur Gelb. Den fälligen Freistoß verwandelte Joachim Barthel ohne große Mühe zum vorentscheidenden 0:2. Julian hatte seine Mauer falsch postiert und dies nutzte der Goalgetter zu seinem 11. Saisontreffer. Damit war die Messe fast gelesen. Der Schock saß tief in den Gliedern unserer Spieler. Mit zunehmenden Regen und peitschenden Wind verloren wir komplett den Faden. Vorne waren Dini und Mario vollkommen alleine auf sich gestellt und hatten gegen die Überzahl der Abwehrspieler keine Chance. Es kam keine Unterstützung aus dem Mittelfeld und die vielen Abspielfehler eröffneten Gelchsheim eine Konterchance nach der anderen. Glücklicherweise konnten wir oftmals in letzter Konsequenz noch klären oder Julian war auf den Posten. In der 43. Minute hatte dann wieder Kersten eine tolle Chance, als er schön frei gespielt, 10 Meter vor dem Tor, zum Abschluss kam. Doch leider ging auch dieser Versuch am Kasten vorbei. Mit einem deprimierenden 0:2 ging man in die Halbzeit.

Mit den Mitwind auf unserer Seite und frischen Personal – Jan für Manu, Mehmet für Thorsten und Olav für Laurenz – wollten wir das Unmögliche noch wahr machen und wie gegen Goßmannsdorf und Tückelhausen die Partie drehen. Auf dem mittlerweile durch den Starkregen matschigen Geläuf und bei den fast Orkanartigen Wind waren uns die Gäste aber weiter überlegen und profitierten von unseren leichten Fehlern. So hatte der bärenstarke Holger Gessner bereits in der 49. Minute einnetzen müssen. Allein vor dem Tor konnte er sich die Ecke aussuchen, doch Julian parierte glänzend. In der 51. Minute machte Gelchsheim dann alles klar. Nach einem Freistoß sah Julian wieder nicht gut aus und ließ das glatte Kunstleder fallen. Im Nachfassen rutschte er auch noch weg und so konnte der nachsetzende Joachim Barthel zum 0:3 einstochern. Keine zwei Minuten war es dann wieder der Gast, der mit einem Schuss Zentimeter am Tor vorbei, für Gefahr sorgte. In der 55. Minute wurde dann wieder Kersten in toll in Szene gesetzt, doch unser Zeubelrieder hat momentan einfach die Seuche am Fuß. Aus aussichtsreicher Position fehlte seinen Abschluss die Power und Präzision. Nach einem Pfostenschuss Gelchsheims war es dann Dini in der 66. Minute aus kurzer Distanz, nach schöner Einzelleistung vom agilen Mehmet, der das Spielgerät nicht im Gehäuse unterbringen konnte. In der 68. war es dann wieder Julian, der Kopf und Kragen riskierte und einen durchgebrochenen Spieler an der Grenze des Erlaubten, am Einschuss hinderte. Drei Zeigerumdrehungen später vergab Kersten auch seine 4. Chance und sein Flachschuss trudelte um Haaresbreite am rechten Torgestänge vorbei ins Aus. In der Folge hatte Gelchsheim alle 3-4 Minuten eine Großchance nach der anderen, doch unser bester Spieler – trotz seiner Fehler – Julian Mähler rettete mit großartigen Reaktionen seine Elf vor weiteren Treffern. Machtlos war er in der 84. Minute, als sich die Gaukicker wie im Training den Ball hin und her schoben und der freistehende Schütze ins lange Eck einlochen durfte. Unser Team hatte sich derweilen in alle Einzelteile aufgelöst und hatte Glück das Benni nach einer Frustaktion nicht vom Platz flog. Mit einem Freistoß aus 18 Metern über das linke Toreck vergab Mario kurz vor Schluss noch den möglichen Ehrentreffer.

Fazit:

Nach der herben Klatsche müssen erst einmal die Wunden geleckt werden. Weiter gilt es die Fehler zu analysieren und aufgeputschte Emotionen nach dem Spiel herunterzufahren. Was bisher so gut war, sollte nicht nach einem völlig verkorksten Match in Frage gestellt werden. In den letzten drei verbleibenden Spielen bis zur Winterpause sind deshalb Moral und Zusammenhalt gefragt. Eitelkeiten einzelner Spieler sind unangebracht und bringen uns nicht weiter. Die Saison ist noch lange und wir sind noch immer gut im Rennen. Wichtig ist es, dass die Truppe eine Reaktion zeigt und jeder zeigt, dass er es besser kann. Schon am nächsten Sonntag steht uns der schwere Gang zu unserem Angstgegner ASV Ippesheim bevor. Dort ein Sieg und der Aussetzer gegen die starken Gelchsheimer wäre vergessen. Also auf geht´s Jungs. Mund abputzen, gescheit trainieren und die Ärmel hochkrempeln. Viva la SVK!!!

Es spielten: Julian Mähler –Florian Kernwein, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Kadir Göv, Armin Kunad, Benni Müller, Kersten Neubert – Mario Mercuri, Nandino Fehlbaum

Eingewechselt wurden: Jan Lode (43.), Mehmet Kefeli (43.), (46.) Oliver Hornung,

Tore: 0:1 Dominik Hoos (26.), 0:2 Joachim Barthel (31.), 0:3 Joachim Barthel (51.), 0:4 (84.) Daniel Leimig

Gelbe Karten SVK: Julian Mähler, Florian Kernwein

Ecken: 3:2

Zuschauer: 85

  1. Spieltag am 27.10.2013

SpVgg Giebelstadt II – SV Kleinochsenfurt 0:1 (0:0)
SVK schließt zu Spitzenteams auf

Mit einem knappen und dreckigen 1:0-Sieg bei der Kreisliga-Reserve der SpVgg Giebelstadt schaffte die Mannschaft von Spielertrainer Gregor Schmidt und Co-Trainer Jens Meier den erhofften Dreier und steht nach den Ergebnissen am Wochenende punktgleich mit Goßmannsdorf (1 Spiel mehr) und Winterhausen auf den Relegationsrang.

In einem zerfahrenen Spiel waren wir zwar die klar feldüberlegene Mannschaft, doch klare Torchancen ergaben sich selten wie nie in dieser Saison.

Bei böigen Wind und stürmischen Regen zeigte sich unser Team gegenüber dem Tückelhausen-Spiel auf vier Positionen verändert. Unter anderem stand Julian wieder zwischen den Pfosten und Kapitän Benni Müller war wieder an Bord. Leider mussten wir auf unseren Spielmacher Greg verzichten, der angeschlagen auf der Bank Platz nahm.

Auf den schnurgeraden und wunderbar zu bespielenden Hauptplatz der Spielvereinigung taten wir uns von Anfang an sehr schwer. Trotz zahlreicher Ballkontakte gelang es uns nicht die massierte Deckung der Gäste zu durchdringen. Bei einigen Akteuren fehlten der Biss, die Laufbereitschaft und auch die Einstellung, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Obwohl wir klar die spielbestimmende Mannschaft waren,  überraschte uns Giebelstadt immer wieder mit überfallartigen Kontern. So klärte Kadir in der 13. Minute in höchster Not gegen einen durchgebrochenen Stürmer. Mitte der 1. Halbzeit hatten die SVK´Fans den Torschrei schon auf den Lippen, als Kersten am linken 16er-Eck abzog und Torsteher Dominik Fuchs auf den falschen Fuß erwischte. Mit den Fingerspitzen konnte dieser aber den ansatzlosen Schuss um den linken Pfosten drehen. Kurz darauf tankte sich Benni durch die Abwehrreihen und zog aus 14 Metern Mittelstürmerposition ab, doch leider traf der das Spielgerät nicht richtig. Danach war das Heimteam am Drücker. Nach Abwehrfehlern von uns ergaben sich innerhalb von drei Minuten zwei Riesenchancen für den Aufsteiger, die allesamt haarscharf am Tor vorbeigingen. Nach Abschluss der ersten Hälfte hätte sich deshalb niemand wundern müssen, wenn wir gar in Rückstand geraten wären.

In Halbzeit zwei nahm der Sturm und Regen immer mehr zu. Auch im Spiel unserer Schwarz-Roten war plötzlich viel mehr Bewegung und Power. Mit Mario kam unser Stammstürmer ins Spiel und es wurde sofort gefährlich. In der 49. hätte Dini Torsteher Fuchs mit einer Bogenlampe auf´s lange Eck fast überrascht, doch das Spielgerät verfehlte das Kreuzeck nur um Zentimeter. In der 52. hatte Mario am kurzen Pfosten die Einschussmöglichkeit, doch leider verfehlte er aussichtsreich. Mitten in unserer Sturmphase setzte Giebelstadt einen fast tödlichen Konter, doch Julian rettete im Herauslaufen gegen einen frei auf Ihm zustürmenden Gelb-Schwarzen Akteur. Die Partie wurde nun immer ruppiger und nach einem bösen Tritt an Mehmet musste, der bis dato beste Spieler auf den Platz, vom Feld geführt werden. Greg schnürte die Stiefel und brachte sofort etwas mehr Linie ins Spiel. Der Druck verstärkte sich zusehends und Giebelstadt brach nun förmlich ein. Nach einer Fußspitzenverlängerung von Flo in den Lauf von Dini, ließ dieser den Keeper der Gäste alt aussehen. Aus 10 Metern, spitzem Winkel, netzte er flach ins kurze Eck ein und sorgte so für den Treffer des Tages. Unverständlicherweise schafften wir es in den verbleibenden 15 Minuten nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen und ließen uns teilweise hinten reindrängen. So ergaben sich einige gefährliche Freistöße für den Gegner, die allerdings nichts einbrachten. Mit zahlreichen Abspielfehlern schon im Spielaufbau machten wir es uns wieder selber schwer und konnten keinen einzigen vernünftigen Gegenstoß mehr initiieren. In den letzten Minuten verschleppten wir das Spiel bis zum erlösenden Abpfiff.

Fazit:

Nach einer Durststrecke von drei sieglosen Spielen wurde ein gaaanz wichtiger Dreier an Land gezogen. Es war nicht das Gelbe von Ei, doch insgesamt war der Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Trotzdem ist unübersehbar, dass uns in den letzten Begegnungen etwas die Leichtigkeit und Spielfreude abgekommen sind. Trotzdem sind wir nun erstmals punktgleich mit dem Tabellenzweiten und damit auf einem Relegationsplatz angekommen. Diese gute Ausgangsposition gilt es in den verbleibenden vier Spielen bis zur Winterpause zu halten, bzw. auszubauen. Schon am nächsten Sonntag erwarten wir mit den SV Gelchsheim einen unmittelbaren Verfolger. Ich hoffe, dass bis dahin wieder einige Cracks fit sind und wünsche vor allem Mehmet gute Besserung. Der Hinrunden-Endspurt hat begonnen und alle sind aufgefordert noch einmal richtig Gas zu geben. Ein entscheidendes Ass könnte hierbei die überaus positive Entwicklung unserer Zweiten sein. Vielleicht kann der ein oder andere Shootingstar auch in der Ersten seine Klasse unter Beweis stellen. Viva la SVK!!!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Armin Kunad, , Florian Kernwein, Benni Müller, Oliver Hornung, Mehmet Kefeli – Kersten Neubert, Nandino Fehlbaum

Eingewechselt wurden: Mario Mercuri (46.), Gregor Schmidt (63.)

Tor: Nandino Fehlbaum (72.)

Gelbe Karten SVK: Florian Kernwein, Nandino Fehlbaum, Kadir Göv, Mario Mercuri, Laurenz Benedict

Ecken: 1:5

Zuschauer: 35

  1. Spieltag am 20.10.2013

Kleinochsenfurt – SV Tückelhausen/Hohestadt 2:2 (0:0)
No-Look-Elfer absolutes No-Go

„Den Strafstoß darf der Schiedsrichter nicht pfeifen, da er die Szene nicht sehen kann.“ Diese Aussage stammt nicht von einem SVK´ler, sondern vom Tückelhäuser Leitwolf Kevin Hess. In einem dramatischen Derby zwischen den beiden Ochsenfurter Ortsrivalen trennte den SVK nur der krasse Fehlpfiff von Schiedsrichter Sadik Kastrati vom verdienten Erfolg gegen den Verfolger SV Tückelhausen/Hohestadt. Spielberichterstatter Alexander Rausch von „Anpfiff.info“, dem Nachfolger der Internetseite „Kickticker“ urteilt folgendermaßen über die desolate Leistung des Schiris: „Der Referee war mit einer hitzigen, aber keineswegs unfairen Partie völlig überfordert und versuchte, der Lage mit einer Kartenflut Herr zu werden, zeigte aber auch bei dieser keine klare Linie. Er benachteiligte die Heimelf gleich dreifach: In der ersten Hälfte verweigerte er ihr einen klaren Strafstoß, im zweiten Durchgang ahndete er eine Notbremse gegen Nandino Fehlbaum nicht und pfiff zudem in der Schlussminute auf Zuruf einen Elfmeter für die Gäste“.

Diese neutrale Meinung eines Reporters trifft den Nagel auf den Kopf. Da man sich bekanntlicherweise mit der Schiedsrichtergilde nicht anlegen sollte, belasse ich es hiermit bei Aussagen von neutralen Besuchern, bzw. gegnerischen Kommentaren. Für viele Fans des Fußballsports war diese Leistung einfach untragbar und das Verhalten schlicht unfair gegenüber Spieler und Verantwortlichen.

Wir schreiben die 3. Minute der Nachspielzeit. Soeben hat Manuel Kernwein auf der linken Seite, auf Höhe der Mittellinie wegen Foulspiel die gelbe Karte kassiert, als die Tückelhäuser den Freistoß schnell ausführen. Eine hohe Flanke segelt in den SVK-Strafraum, durch Freund und Feind hindurch und soll Fabian Welker an die Hand gesprungen sein. Ohne Zweifel eine sehr unübersichtliche Szene. Circa 50 Meter schräg vom Geschehen entfernt konnte Schiedsrichter Kastrati von dieser Szene gar nichts wahrnehmen. Er war noch vertieft in das Aufschreiben seiner Notizen auf seiner Schiedsrichterkarte und hatte das Spiel noch nicht einmal freigegeben. Er blickte noch nicht mal in Richtung Kleinochsenfurter Tor. Doch nach Zurufen der Tückelhäuser marschierte er plötzlich – für alle Zuschauer im ersten Moment nicht berechenbar – Richtung Kleinochsenfurter Tor und entschied auf Strafstoß.

Diese Entscheidung setzte der Leistung des Schiris die Krone auf. Nachdem er in den 93 Minuten vorher dem SVK mindestens zwei Elfmeter, sowie eine rote Karte für die Tückelhäuser verweigerte, trieb er die aufgebrachten 100  Zuschauer in der letzten Minute  zur Weißglut. Als sich Co-Trainer Jens Meier im Namen der Mannschaft nach dem Spiel bei Ihm beschwerte, bekam dieser noch den Rüffel ab, dass er, wenn er sich nicht zusammenreiße, mit einer Meldung zu rechnen habe.

Auch im dritten Derby nacheinander startete unsere auf vier Positionen neuformierte Elf bei Dauerregen schwach und ließ die Dominanz und Kontrolle, die eine Heimelf in einem so wichtigen Spiel an den Tag legen muss, vermissen. Die Gäste zeigten sich spritziger und wacher in den Köpfen. Trotzdem war es Mario, der nach einem schönen Pass von Kersten plötzlich frei vor Gäste-Goalie Skaletz auftauchte und von diesem rabiat geblockt wurde. Mario blieb nach der Aktion lange verletzt liegen, denn dies war eigentlich schon ein klarer Elfer. Der Ball von Mario ging am Pfosten vorbei. Doch der nachfolgende Check war unnötig und nicht regelkomform. Tückelhausen wollte den fünften Sieg in Folge und kam auch zu Chancen. In der 15. wurde es erstmals im Strafraum gefährlich und keine drei Minuten später musste Sobimit den Fäusten nach 20 Meter-Schuss klären. In der 18. hatte dann der SVT/H die Riesenchance zur Führung. Sauber herauskombiniert kam ein Spieler frei – 15 Meter Mittelstürmerposition – zum Schuss, doch der Abschluss war kläglich. Vor zwei Wochen hatte Johannes Öhler von TSG Sommerhausen aus derselben Situation das Tor des Monats vorgemacht. Nach knapp einer halben Stunde wäre dann unsere Führung fällig gewesen. Nach toller Vorarbeit, wiederum von Kersten, versuchte es Greg per Hakentrick am Fünfer, doch auf der Linie – oder doch schon dahinter??? – klärten die Tückelhäuser in letzter Not. Nur zwei Minutenumdrehungen später war es der quirlige Julian Fries, der Manu auf der linken Seite entwischt war und allein auf Sobi zusteuerte. Mit einer Glanzparade konnte unser Aushilfskeeper für den gesperrten Julian Mähler uns vor dem Rückstand bewahren. In 43. Minute war es dann, der von Armin ansonsten gut an die Kette gelegte, Daniel Kreußer mit einem strammen 22 Meter-Schuss, der knapp am rechten Pfosten vorbei rauschte. In der Nachspielzeit setzte dann Greg noch mal mit einem fulminanten Linksschuss aus 20 Metern ein Ausrufezeichen, den Skaletz ebenso toll parieren konnte. So ging es mit einem insgesamt gerechten Unentschieden in die Halbzeit. Allerdings war Tückelhausen die agilere und aktivere Mannschaft gewesen.

Doch wie in allen Heimspielen vorher setzten unsere Fans auf die zweite Hälfte und sie wurden nicht enttäuscht. Mit Simon Ehm für den anfangs in die Mannschaft gerückten Thorsten Steckel gingen wir in etwas mehr in die Offensive. Los ging es allerdings mit einem Paukenschlag. Nach einem kapitalen Abwehrfehler verschätzte sich auch Sobi noch und urplötzlich stand es nach einem beherzten Schuss von Kevin Hess 0:1. Dieser Schock saß tief und es dauerte fast eine Viertelstunde bis wir wieder eine erwähnenswerte Aktion zeigen konnten. Doch diese hatte es in sich. Nach einem tollen Steilpass auf Dini, dem stärksten Spieler auf dem Platz, ging dieser auf und davon und konnte nur mit einem Tritt von hinten in die Beine gestoppt werden. Als Verhinderung einer klaren Torchance durch den letzten Mann erwarteten alle die rote Karte für den Tückelhäuser Übeltäter, doch Kastrati zeigte unverständlicherweise nur Gelb. Unsere Schwarz-Roten blieben nun am Drücker und in der 75. fiel der erlösende Ausgleich. Nach einer genialen Vorarbeit von Mario machte es Dini besser als noch eine Woche vorher, und nickte am linken, langen Pfosten, aus 3 Metern zum 1:1 ein. Und es wurde wieder dramatisch. Nach einem Foul an Simon zirkelte Greg das Spielgerät genau auf den Kopf von Flo, der per Flugkopfball den Ball zu Dini beförderte, und dieser aus Nahdistanz einlochen konnte. Riesiger Jubel bei allen SVK´lern und Ernüchterung bei den Gästen, die doch so lange gleichwertig waren. Klare Aktionen konnten Sie aber nun nicht mehr vorweisen und das Spiel neigte sich dem Ende zu. In der 89. dann die 100 %tige für Dini. Nach einem überragenden Pass des eingewechselten Fabi Welker stieß unser Dauerläufer in die Lücke und hatte nur noch Tückelhausens Keeper Skaletz vor sich. Doch anstatt einfach mit voller Geschwindigkeit vorbeizugehen, versuchte es Dini mit einem schnellen Abschluss, der an den Hacken von Skaletz hängen blieb. Dies hätte der Knockout für die schon resignierenden Gäste sein müssen. Zusätzlich schwächten diese sich noch in der 90. Minute mit der gelbroten Karte für Julian Fries durch Ballwegschlagen. Zuvor war es noch Mario, der mit einem Fallrückzieher aus 8 Metern alles klar hätte machen können. Nicht vergessen möchte ich auch noch einen herrlichen Freistoß von Greg, den Tausendsassa Skaletz, in einem seiner besten Spiele in Kleinochsenfurt, mit den Fingerspitzen entschärfen konnte. Ebenso nicht unerwähnt die beiden Szenen, in dem der Schiri auf den ominösen Punkt hätte zeigen müssen. Einmal wehrte ein Tückelhäuser Spieler auf Schulterhöhe mit hochgezogenen Arm einen scharfen Schuss vor dem Einschlag ab und in der 85. Minute wurde Simon im Strafraum brutal weggecheckt. Alles ohne irgendeine Regung des „Unparteiischen“. Über das Ende habe ich am Anfang berichtet und nach einer 4-Minütigen Nachspielzeit wurde die denkwürdige Partie mit drei Lauten Pfiffen des Schiris unter den Unmutsbekundungen der SVK-Fans beendet.

Fazit:

Mit Selbstbewusstsein und voller Tatendrang ließ die Gernert-Elf uns in der ersten Halbzeit oft alt aussehen. Doch auch in dieser Phase hatten wir unsere Möglichkeiten. Im zweiten Durchgang wieder unser gewohntes Gesicht. Mit Kampf und Moral den Gegner niederkämpfen. Wie keine Mannschaft in den letzten Jahren versteht es unser Team sich in ein Match hineinzuknien und den Erfolg zu erzwingen. Auch heute hätten wir den Sieg verdient gehabt, doch leider ließen wir dem Schicksal noch eine Wahl und das hatte es am Ende nicht gut mit uns gemeint. Als Heimelf hatte ich mir mehr Power und Leidenschaft von der ersten Minute an gewünscht. Mit etwas mehr Cleverneß und – sorry, ich wiederhole mich zum x-ten Mal – der entscheidenden Kaltschnäuzigkeit vor dem Kasten, wäre die Partie bis zur 90. Minute schon längst für uns entschieden.

Absolut großartig finde ich es, dass auch dieses mal wieder einige Tückelhäuser – allen voran der 1. Vorstand „Pfiff“ Winfried Friedrich und Trainer Jörg Gernert noch lange nach dem Spiel mit uns über das hitzige Spiel diskutierten und wieder gemeinsam gelacht werden konnte. So soll es sein und auch in Zukunft bleiben. Zwischen den Spielern gab es auch nach dem umkämpften Match keine Probleme und es wurde fair abgecheckt. Dies bestätigt meine Beobachtungen der bisherigen Saison, dass die Teams, vor allem in den Derbys sehr freundschaftlich und kameradschaftlich miteinander umgehen.

Nach dem Tiefschlag in letzter Sekunde hoffe ich, dass wir in den nächsten Wochen wieder etwas mehr vom Glück begünstigt sind und weiter unsere Chance suchen. Das Rennen bleibt weiter heiß und wir sind nach wie vor voll dabei. Viva la SVK!!!

Es spielten: Stefan Sobola – Florian Kernwein, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Armin Kunad, Gregor Schmidt, Thorsten Steckel, Kersten Neubert – Nandino Fehlbaum, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Simon Ehm (46.), Fabian Welker (67.), Jan Lode (77.)

SV Kleinochsenfurt – SV Tückelhausen/Hohestadt 2:2 (0:0)

Tore: 0:1 Kevin Hess (47.), 1:1 Nandino Fehlbaum (75.), 2:1 Nandino Fehlbaum (83.), 2:2 Daniel Kreußer (93.) Besonderheiten: Gelb-Rot: Julian Fries (90.)

Gelbe Karten SVK: Laurenz Benedict, Florian Kernwein, Fabian Welker, Manuel Kernwein

Gelb-Rote Karte SVK: Fabian Welker (Reklamieren)

Ecken: 4:10

Zuschauer: 100

 

  1. Spieltag am 13.10.2013

Ochsenfurter FV II – SV Kleinochsenfurt 2:2 (0:0)

Debüt von Nicolas Zenns ohne Happyend

Mit einem enttäuschenden Unentschieden musste sich unser Flaggschiff gegen die zweite Mannschaft des Lokalrivalen Ochsenfurter FV zufrieden geben.  In einem in der ersten Hälfte sehr schwachen Spiel steigerte sich unsere Elf im zweiten Durchgang. In einer packenden und hoch emotionalen zweiten Hälfte hätten wir nach der verdienten Führung den Sack zumachen müssen. Nachdem wir dies allerdings nicht verstanden, schlug die Heimelf gnadenlos zu und erst ein Tor von Mehmet Kefeli rettete uns in der dramatischen Schlussphase noch das Unentschieden. Zum Einsatz kam erstmals unser Eigengewächs Nicolas Zenns, der eine ganz passable Vorstellung bot. Nur zu gerne hätten er und seine Kameraden die volle Punktzahl mit nach Hause genommen. Gegen einen harmlosen, aber aufopferungsvoll kämpfenden Gegner wurde eine große Chance vertan Boden auf die Spitzenränge gutzumachen.  Nun gilt es sich wieder gegenseitig aufzubauen für das nächste Derby gegen unsere Fußballfreunde vom  SV Tückelhausen/Hohestadt.

Gegenüber der Vorwoche mussten unsere Trainer Greg und Jens auf Kersten, Thorsten und Simon verzichten. Nachdem Jan noch verletzt war und unsere Zweite in Kitzingen zur gleichen Zeit aktiv war, nahm zum erstenmal in der 1. Mannschaft Youngster Nicolas Zenns auf der Bank des SVK Platz. Bei sonnigen Wetter, aber frischen Temperaturen waren wir der klare Favorit und übernahmen sofort die Initiative. Bereits nach 3 Minuten testete Greg Torsteher Wetzstein mit einem 20 Meter-Schuss. In der 5. Minute dann eine Schrecksekunde, als Julian erst mit energischen Zufassen einen unbeabsichtigten Rückpass vor den Füßen eines Gegners wegfischen konnte. Mit vielen unnötigen Abspielfehlern im Mittelfeld machten wir uns in der Folge das Leben schwer. Außer einer Minichance von Dini, der einen langen Pass im Strafraum nicht sauber zum Abschluss bringen konnte sprang in den ersten zwanzig Minuten nichts Erwähnenswertes heraus. Mitte der ersten Halbzeit wurden unsere Aktionen druckvoller. Nach einer schönen Kombination war es zunächst Armin, der aus 16 Metern abzog. Doch ebenso wie die Versuche von Flo, Mario per Freistoß und Benni mit einem starken Solo, endeten die Bemühungen beim starken OFV-Schlussmann. In der 35. Minute wäre aber auch er machtlos gewesen, als eine Maßflanke von der rechts über die gesamte Abwehr segelte und am langen Pfosten Dini nur noch einnicken musste. Doch zur Enttäuschung aller SVK´ler landete das Spielgerät nur am Außennetz. Kurz vor der Pause hatten wir dann Glück als nach einem  katastrophalen Fehlpass der OFV plötzlich über rechts freie Bahn hatte. Nach dem Querpass in die Mitte rettete Julian Mähler zweimal glänzend.

In der zweiten Halbzeit fasste sich Manu in der 50. ein Herz und setzte zu einem phantastischen Solo über links an. Nachdem er fünf Mann umspielt hatte, schnippelte er das Kunstleder am herausstürzenden Keeper vorbei an den Innenposten. Von dort sprang die Kugel leider nichts ins Tor, sondern wieder ins Feld zurück. Keine zwei Minuten später bot sich Fabi direkt am 16er in Mittelstürmerposition die Chance zur Führung per Freistoß. Doch auch dieser Versuch brachte – wie drei vier andere vielversprechende Standards – nichts ein. Doch jetzt war der Gegner weich gekocht und nach einer maßgenauen Ecke war Kopfballungeheuer Mario zur Stelle und bugsierte die Kugel zum längst überfälligen 0:1 in die Maschen. Nach gut einer Stunde konterte der OFV zum erstenmal wieder gefährlich. Mit letztem Einsatz konnte Julian im Herauslaufen klären und rettete so vor dem Ausgleich. Danach waren wir wieder am Drücker und hatten zwei Riesenmöglichkeiten zum Knockout für die Zuckerstädter. Nach einer starken Hereingabe von Mehmet war es zunächst Dini, der aus 5 Metern frei über den Kasten drosch. In der 65. konnte sich Flo im Luftkampf durchsetzen, doch Teufelskerl Johannes Wetzstein parierte prächtig. In der 70. Minute schwächte sich die Heimelf durch eine rote Karte zusätzlich. Im Gerangel verlor Abraham Kucam die Nerven und trat gegen Fabi Welker nach. Die Wogen gingen für eine kurze Zeit hoch und auf den Rängen kam jetzt richtig Stimmung auf. In der 72. Minute dann der Schock für unseren SVK. Nach einer Freistoßflanke von links ins Zentrum, war es Lars Kämmerer, der den Ball in den rechten oberen Torwinkel, einnetzte. Mit wütenden Angriffen versuchten wir wieder in Front zu gehen, doch es fehlten die Ideen und die nötige Präzision in den Pässen. Für die totale Verwirrung sorgte dann Schiedsrichter Reinhold Bieberich mit der roten Karte für Julian. Nach einem langen Steilpass auf die linke Seite startete dieser aus seinem 16er um den Ball vor dem Stürmer abzulaufen. Im Hineinrutschen traf er auch ganz klar das Spielgerät vor dem Gegner, der bei der Aktion über Ihm fiel. Nach dem Aufstehen checkten beide sich freundschaftlich ab, bis der schlecht postierte Schiri ganz überraschend auf Rot für unseren Keeper entschied. Nach langen Protesten und Hin und Her streifte sich Manu die Handschuhe über. Kaum war er im Kasten passierte das nächste Unglück. Nach einem völlig unnötigen Foul auf der rechten Strafraumseite entschied Bieberich auf Elfer für den OFV. Cool verwandelte Abdurrahman Mutlu zum sensationellen Zwischenstand von 2:1 für den Underdog. Doch wie in den letzten Spielen auch, zeigte unser Team Moral und schlug nur 3 Minuten später zurück. Nach einer langen Flanke von Mario aus dem rechten Halbfeld unterlief OFV-Goali Wetzstein den Ball und Nutznießer Mehmet Kefeli schob überlegt zum umjubelten 2:2 ein. Der Schiri zeigte nun noch fünf Minuten Nachspielzeit an. Zunächst hatte Abi Mutlu in der 92. Minute die Chance die Blauen wieder in Front zu bringen. Doch glücklicherweise setzte er seinen Kopfball knapp neben den Kasten. In der Folge besaßen wir dann noch drei Chancen um den Sieg einzufahren. Zunächst hatte Greg die Einschussmöglichkeit, doch er legte sich den Ball zu weit vor. Vor allem aber hätte Mario mit einem indirekten Freistoß aus 7 Metern vor dem Tor hätte zum Helden werden können. Es sollte jedoch nicht sein: auf der Linie wurde die Kugel mit dem Kopf um Zentimeter über die Latte gelenkt. Mit der letzten Ecke des Spiels hatte Flo es nochmals auf den Kopf, doch zu überrascht verzog er aus kurzer Distanz.

Fazit:

In der zweiten Halbzeit war es endlich wieder einmal ein würdiges und spannendes Lokalderby mit allem was ein Fußballspiel ausmacht. Wäre unserer Mannschaft das 2:0 gelungen, bin ich mir sicher, dass der Drops gelutscht gewesen wäre. So haben wir uns selbst wieder das Leben schwer gemacht und die eigentlich chancenlosen OFV´ler ins Spiel gebracht. Um eine wahre Spitzenmannschaft zu sein müssen wir noch abgeklärter und vor allem kaltschnäuziger im Umgang mit den Torchancen werden. Nach dem Spiel herrschte eine große Enttäuschung bei den Spielern und Verantwortlichen. Doch trotz des Rückschlags geht das Lebbe weiter. Ich appelliere an dieser Stelle – seit langer Zeit wieder – an die Trainingsmoral unserer Truppe. Ohne Fleiß kein Preis. Wenn wir weiter oben mitmischen wollen, müssen wir mehr tun – im Training und im Spiel. Das gilt für ALLE Akteure.

Sehr angetan war ich von einigen Ochsenfurter Spielern, Zuschauern und Verantwortlichen, die nach dem Match auf Schiedsrichter Bieberich zukamen und Ihm aus neutraler Sicht erklärten, dass es sich beim Platzverweis von Julian um kein Rotwürdiges Foul gehandelt habe. Allerhöchstens eine gelbe Karte wäre angebracht gewesen. Es bleibt zu Hoffen, dass der Schiri seinen Fehler eingesteht und dies in seinen Bericht vermerkt. Viva la SVK!!!!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Armin Kunad, Benni Müller, Gregor Schmidt, Florian Kernwein, Fabian Welker – Nandino Fehlbaum, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Mehmet Kefeli, Nicolas Zenns

Ochsenfurter FV II – SV Kleinochsenfurt 2:2 (0:0)

Tore: 0:1 Mario Mercuri (50.), 1:1 Lars Kämmerer (72.), 2:1 Abdurrahman Mutlu (86., Foulelfmeter), 2:2 Mehmet Kefeli (89.)

Besonderheiten: Rot Abraham Kucam (Ochsenfurt), wegen groben Foulspiel

Gelbe Karten SVK: Fabian Welker

Rote Karte SVK: Julian Mähler (unberechtigt, angebliche Notbremse)

Ecken: 2:7

Zuschauer: 100

  1. Spieltag am 06.10.2013

SV Kleinochsenfurt – TSG Sommerhausen 1:2 (0:2)

Serie gerissen – Oehlers Traumtore entscheiden Derby

Vor der Rekordkulisse von ca. 300 Zuschauern konnte der SVK dem Tabellenführer kein Bein stellen und musste die erste Schlappe der Saison einstecken. Der Sieg der Sommerhäuser war allerdings aufgrund der sehr mauen Vorstellung in der zweiten Halbzeit äußerst schmeichelhaft. Nach der schnellen Führung durch zwei (alp)traumhafte Tore von Johannes Oehler stellte der Gast den Spielbetrieb komplett ein und verwaltete das Ergebnis nur noch. Nach dem Anschlusstor  wackelte der Kreisklassenabsteiger gewaltig. Doch mit aller Cleverness, einen starken Keeper und zahlreichen minutenlangen Verletzungs-unterbrechungen brachten, die in weißen Trikots angetretenen Sandhasen, den knappen Sieg über die Zeit. Insgesamt hätten unsere Jungs ein Unentschieden verdient gehabt. Mit Leidenschaft und Herz hatte man sich in die Partie zurückgekämpft und den Topfavoriten mit zunehmender Spieldauer die Grenzen aufgezeigt.

Bei herrlichen Sonnenschein und besten äußeren Bedingungen konnte unser Trainerduo Schmidt/Meier aus den Vollen schöpfen. Neben Kapitän Benni Müller, war auch Laurenz und Thorsten wieder an Bord. Den besseren Start in die Partie erwischte eindeutig der Gast aus Sommerhausen. Bereits nach wenigen Minuten erzwangen Sie drei Eckbälle und nur mit aller Mühe konnte man einen Rückstand verhindern. Der ergab sich nach knapp einer Viertelstunde. Nach einem Angriff über die rechte Seite landete die Flanke bei Johannes Oehler, der nicht lange fackelte und den Ball direkt aus 14 Metern flach ins untere Toreck nagelte. Die spielerische Überlegenheit der Diroll-Elf erinnerte an die ersten 20 Minuten des Spiels gegen Goßmannsdorf, als wir, wie die Maus vor der Schlange, vor Ehrfurcht erstarrten. Nach einer Standartsituation hätten wir allerdings aus dem Nichts heraus den Ausgleich machen können. Mit einer Superparade rettete der Sommerhäuser Keeper Christian Kohl nach einem Kopfball von Mario seine Elf vor dem Rückschlag. Auf der anderen Seite war es der starke Joschka Günthner, der sich auf der linken Seite durchdribbelte und den freien Johannes Oehler am 16er bediente. Dieser war heute vom Fußballgott geküsst und hämmerte aus vollem Lauf das Spielgerät, in den rechten oberen Torgiebel. Mit zwei sensationellen Toren waren die Sandhasen zum Entsetzen aller SVK´ler schnell obenauf und dies hochverdient. Und nur wenige Minuten später hätte die entgültige Entscheidung fallen können. Nach einem hohen Flugball, zeigte unser – sonst so sicherer – Torwart Julian Nerven, und ließ das Kunstleder über sich hinweg nach hinten fallen. Sofort war ein Gästestürmer parat und wollte einschieben, als Manu in letzter Sekunde dazwischenfuhr und die Gefahr bereinigte. Für viele Zuschauer war die Aktion ein klarer Elfer und die rote Karte, doch Schiri Manuel Meyer zögerte, ob der nicht klar erkennbaren Handlung und ließ weiterlaufen. Nach einer halben Stunde konnte sich unsere Elf etwas befreien und startete seinerseits Offensivaktionen. Und wieder stand der Schiri sofort im Blickpunkt. Nach einem Haltegriff ging unser Spielertrainer Greg im linken Strafraum zu Boden, doch auch hier blieb, wie in einigen Attacken gegen Mario im weiteren Verlauf der Partie die Pfeife stumm. In der 40. Minuten hatte dann der lauf- und kampfstarke Dini die bislang beste Chance zum Anschluss. Nach einem unkontrollierten Abschlag von Kohl landete der Ball bei Ihm, und er hätte am rechten 16er-Eck postiert, den Ball nur ins leere Tor kicken müssen. Doch zu überhastet landete die Kugel rechts vorbei.

Im zweiten Durchgang marschierten die Schwarz-Roten nun konsequent und mit neuem Elan in Richtung Sommerhäuser Kasten. Bereits in der 47. Minute wehrte Goalie Kohl mit einem Reflex einen Kopfball von Greg aus Nahdistanz meisterhaft ab. 10 Minuten später war es dann endlich soweit. Nach einem schulmäßig vorgetragenen Angriff über Greg und Mario stürmte Dini auf das Tor zu und verwandelte flach zum vielumjubelten Anschlusstreffer. Nun hatten wir Sommerhausen voll in Griff und nur drei Minuten danach hätte es 2:2 stehen können. Nach einer Ecke von links kam Manu am kurzen Pfosten frei zum Kopfball, doch sein starker Versuch wurde vom Verteidiger auf der Linie geklärt. Der Gast wankte und kam nur noch sporadisch über die Mittellinie. Torjäger Joe Günter und Angreifer Sebo Adelfinger waren in besten Händen und konnten sich während des ganzen Spiels nicht in Szene setzen. Mit teilweise theatralischen Scharmützeln versuchte der Gast nun Zeit zu schinden, wo es nur ging. Fast bei jedem Zweikampf blieben die Weißen, wie vom Blitz getroffen liegen und so wurde der gesamte Spielfluss zerstört. Mit teilweise gellenden Pfiffen und Buhrufen wurde das nun ins groteske abdriftende Verhalten des Tabellenführers von den zahlreichen Zuschauern bedacht. Der Erfolg heiligte aber die Mittel. Schiedsrichter Manuel Meyer war machtlos und musste eine Pause nach der anderen einlegen. So verrann die Zeit, ohne dass wir wieder richtig zu unserem Spiel fanden.

Trotz allem hatten wir noch die ein oder andere Chance. So war es wieder Kohl, der den Kopfball von Dini im Herauslaufen parieren konnte. Nachdem sich der Gegner nur noch mit Fouls zu helfen wusste, gab es noch einige hochkarätige Standards, bei denen Mario fast immer dran war, aber der präzise Abschluss ausblieb. In der 93. Minute kam sie dann doch noch – die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem Freistoß stand Dini frei am langen Pfosten, doch leider konnte er das Spielgerät aus 7 Metern nicht im Tor unterbringen. So blieb es nach viel zur kurzen 6 Minuten Nachspielzeit beim bitteren 1:2.

Fazit:

Clever und ausgepufft hat der Gast das Spitzenspiel für sich entschieden und somit einen Riesenschritt Richtung Herbstmeisterschaft gemacht. Unserer Mannschaft muss man leider den Vorwurf machen, dass man in der ersten Halbzeit viele taktische, als auch technische Fehler gemacht hat, die den Gästen in die Karten gespielt haben. Wie die Mannschaft allerdings wieder zurückgekommen ist und mit Kampf und Leidenschaft alles versucht hat, das Spiel umzubiegen, verdient höchsten Respekt. Mit etwas mehr Glück und Kaltschnäuzigkeit wäre viel mehr möglich gewesen. So muss man sich neu sammeln und alles daran setzen eine neue Erfolgsserie zu starten. Kopf hoch Jungs. Noch ist nichts verloren. Viva la SVK!!!!

Es spielten: Julian Mähler – Florian Kernwein, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Simon Ehm,  Armin Kunad, Benni Müller, Gregor Schmidt, Kersten Neubert – Nandino Fehlbaum – Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Fabian Welker (35.), Thorsten Steckel (52.), Kadir Göv (67.)

Tore: 0:1 Johannes Oehler (14.), 0:2 Johannes Oehler (24.) 1:2 Nandino Fehlbaum (57.)

Gelbe Karten SVK: Manuel Kernwein, Gregor Schmidt

Ecken: 6:5

Zuschauer: 300

  1. Spieltag am 29.09.2013

TSV Aub – SV Kleinochsenfurt 1:2 (0:2)

SVK bleibt in der Erfolgsspur

Mit einem knappen Sieg beim alten Rivalen bleibt der SVK auch im achten Saisonspiel ungeschlagen und scheint bestens gerüstet für das Gigantenduell im nächsten Heimspiel gegen den Tabellenersten TSG Sommerhausen. Bei kalten, aber sonnigen Herbstwetter dominierten die Mannen um Gregor Schmidt und Co-Trainer Jens Meier die Partie über die gesamten 90 Minuten und gewannen gegen eine enttäuschende Auber Mannschaft hochverdient. Die ersatzgeschwächten Hausherren kamen kaum einmal über die Mittellinie und waren nur durch Standards gefährlich. Nur unserer mangelhaften Chancenverwertung – vor allem im zweiten Abschnitt – verdankten es die Schützlinge von Klaus Böhm, dass sie bis zum Schlusspfiff im Spiel blieben.

Gegenüber den spektakulären 4:3 gegen Goßmannsdorf mussten die Coaches auf Benni, Laurenz und Thorsten verzichten. Dafür rückten Olaf, Kersten und Fabi wieder in den Kader. Auf den kleinen unebenen Sportplatz neben der Gollach entwickelte sich von Anfang an ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Standartsituationen. Bereits nach 2 Minuten zwang ein Freistoß von Kastriot Krasniqi aus 18 Metern Julian zu seiner ersten Parade. Der SVK tat sich zunächst sehr schwer und konnte erst nach einer knappen Viertelstunde den ersten Torschuss durch Armin verzeichnen. Aub hielt gut dagegen, hatte aber bei hohen Bällen in den Strafraum extreme Probleme. Nach einer Ecke von Greg war es dann auch Dini, der einen Torwartfehler per Kopf zum 0:1 nutzen konnte. In der 35. und 36. Minute war Aub wieder per Freistoß gefährlich und auch unsere Abwehr zeigte Schwächen im Stellungsspiel. Jeweils am langen Pfosten verpassten die Heimstürmer nur knapp den Ausgleich. Aus dem Spiel heraus gelang der Böhmelf fast nichts. Fast alle Zweikämpfe gewannen die Schwarz-Roten und dies schlug sich auch dann auch im Ergebnis nieder. Nach einem Schlag aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum blieb Mario Kopfballsieger und das Spielgerät fiel Simon direkt vor dem Schlappen, der frei aus 8 Metern ins rechte untere Toreck einnetzte. Danach hatten wir noch ein, zwei Chancen zu erhöhen, doch den guten Spielzügen fehlte der krönende Abschluss.

Im zweiten Durchgang spielten wir konsequent auf den dritten Treffer, doch unser altes Manko – die Chancenverwertung – machte sich wieder negativ bemerkbar. Sowohl Gregs platzierter Freistoß, als auch Mario, der alleinstehend überhastet vorbeisemmelte brachten nicht den gewünschten Erfolg. In der 66. tauchte dann Dini, nach herrlichen Zuspiel, allein vorm Kasten auf, doch sein Flachschuss wurde ebenso Beute vom starken Keeper, wie der Kopfball von Mario, den der Keeper mit den Fingerspitzen um den linken Pfosten lenkte. Das 3:0 lag förmlich in der Luft, doch es fiel einfach nicht. Im Gegenteil: durch einen bösen Schnitzer in der Abwehr ermöglichten wir den Auber das 1:2. Mit einem satten 18 Meter-Schuss brache Dominik Heinze wieder etwas Spannung ins Spiel. Zwei Minuten später schwächte der beste Auber, Kastriot Krasniqui, mit einem Platzverweis per Gelbroter Karte, sein Team zusätzlich. Ohne Ihren Lenker und Denker brachte die Böhmelf nur noch eine Ecke zustande, die in letzter Minute allerdings nichts mehr einbrachte.

Fazit:

Mit einer durchschnittlichen Leistung verbuchte der SVK seinen nächsten Dreier. Die harmlosen Auber stellten für die Schmidt/Meier-Truppe keine Herausforderung dar. Laut Aussage von Aub-Coach Klaus Böhm nach dem Spiel, fehlten dem letztjährigen Tabellensechsten seit Wochen eine große Anzahl wichtiger Leistungsträger. Angesichts dieses Handicaps sei er mit der knappen Niederlage sogar zufrieden.

Im Hinblick auf das anstehende Spitzenspiel gegen Sommerhausen muss sich unsere Mannschaft aber noch ernorm steigern, um den großen Coup zu landen. Auf eine gute Trainingswoche und ein stimmungsvolles Oktoberfest. Viva la SVK!!!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Oliver Hornung, Manuel Kernwein – Simon Ehm,  Armin Kunad, Florian Kernwein, Gregor Schmidt, Mehmet Kefeli – Nandino Fehlbaum – Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Kersten Neubert (52.), Fabian Welker (70.)

TSV Aub – SV Kleinochsenfurt 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Nandino Fehlbaum (25.), 0:2 Simon Ehm (43.), 1:2 Dominik Heinze (76.)

Gelbe Karten SVK: Manuel Kernwein, Nandino Fehlbaum

Ecken: 4:7

Zuschauer: 83

  1. Spieltag am 22.09.2013

SV Kleinochsenfurt – TSV Goßmannsdorf 4:3 (1:2)

SVK zwingt Spitzenreiter in die Knie

In einem hochdramatischen Derby und siegten die Schützlinge von Gregor Schmidt und Jens Meier verdient über die bisherigen Himmelstürmer von der gegenüberliegenden Mainseite. Dabei spielte vor allem unser Spielertrainer Greg eine Hauptrolle. Zwei Tore selber gemacht und zwei Kisten maßgerecht vorgelegt – mehr kann man nicht verlangen. In einem Topspiel, das zwar spielerisch kein Leckerbissen, doch vom Spielverlauf und der Dramaturgie fast nicht zu toppen war, kamen die ca. 200 Zuschauer voll auf ihre Kosten. Mit dem wichtigen Erfolg festigte der SVK seine Rolle unter den ersten vier der Tabelle und  blieb auch im siebten Spiel der Saison ungeschlagen.

Bei optimalen äußeren Bedingungen startete der SVK mit der gleichen Anfangsformation, wie beim letzten Auswärtssieg in Gülchsheim. Allerdings stellten die Coaches das Team gegenüber der Vorwoche auf einzelnen Positionen um. Das erste Ausrufezeichen in einer recht ausgeglichenen Anfangsphase setzte Greg in der 7. Minute mit einem Freistoß aus 22 Meter knapp neben den rechten Pfosten. Als Heimelf versuchten wir die Kracken von Anfang an unter Druck zu setzen, doch die technisch versierten und ballsicheren Goßmannsdorfer standen hinten gut und hatten im Mittelfeld zu viel Freiräume. In der 8. Minuten das frühe  Gegentor für uns. Nach einem kapitalen Fehlpass nach einem abgewehrten Ball schaltete der Gast blitzschnell und markierte durch Torjäger Jan Moser das 0:1. Nicht einmal 60 Sekunden später bot sich dem gleichen Spieler – wiederum nach einem unglaublichen Fehlpass – die Riesenchance zum 0:2. Doch Julian vereitelte im Herauslaufen den möglichen Doppelschlag. Bereits in der 11. Minute hatte dann Flo Kernwein nach einer topgetimten Freistoßflanke von Greg die Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Versuch aus 6 Meter ging haarscharf am linken Pfosten vorbei. Unser SVK war zu diesem Zeitpunkt angeschlagen. Der Gegentreffer hatte sichtlich Spuren in der Psyche hinterlassen und der Gast wirbelte weiter munter unsere teilweise überforderte Abwehr durcheinander. Mit einem herrlichen Doppelpass hebelte die Sturmreihe des TSV in der 18. Minute die Defensive endgültig aus und „Isi“ Ramay konnte locker zum 0:2 einschieben. Das hatte gesessen und selbst die eingefleischtesten SVK- Fans mussten respektvoll zugeben, dass der Gast nicht umsonst auf Platz 1 der Tabelle steht.

Doch die Schwarz-Roten hatten noch nicht fertig.  So leicht wollten wir diese Partie nicht verloren geben. Bereits in der 24. Minute hätte Mario den Anschlusstreffer markieren können, doch zu überhastet vergab er alleinstehend aus 14 Meter. Besser machte es unser Torschütze von Dienst in der 27. Minute. Nach einem „Bananen-Freistoß“ von Greg aus halbrechter Position hielt er in seiner unnachahmlichen Art den Schädel hin und versenkte per „Wembley-Tor“ vom Elfmeterpunkt unhaltbar zum ersehnten 1:2. Der Gast baute nun zusehends ab und blieb nur durch Konter gefährlich.  Einer dieser Vorstöße hätte in der 33. Minute durch den brandgefährlichen Jan Moser fast zum 1:3 geführt, doch sein 18 Meter-Schuss landete einiges über den Ziel. Bis zur Pause nahmen beide Teams das Gas vom Pedal und konnten keine Highlights mehr setzen.

Im zweiten Durchgang war die Mannschaft des SVK mit dem Anpfiff hellwach. Sofort ergriffen die Schwarz-Roten die Initiative und in der 52. erzielte Dini nach einem herrlichen Querpass von Greg aus Höhe der Mittellinie über die gesamte Abwehr den verdienten Ausgleich. Aus vollen Lauf nahm er die Vorlage auf und lupfte von der rechten Strafraumgrenze aus gekonnt über den herausstürzenden Keeper in den Kasten. Nun waren wir obenauf und nur 5 Minuten später nach einer Superkombination Mario, Mehmet und Greg, netzte letzterer aus 10 Meter trocken zum umjubelten Führungstreffer ein. Jetzt stand das Mainuferstadion Kopf, doch die Kracken gaben nicht auf. Schon kurz darauf zogen die Grün-Weißen wieder gleich. Nach einem fragwürdigen Freistoß nach angeblichen Übertreten des 16ers von Julian beim Abwurf schoss unser langjähriger Ex-Spieler Marco Liebberger zum 3:3 Ausgleich durch die Mauer ein. Nun entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, bei der wir nach wie vor am Drücker waren, doch der Gast immer gefährlich blieb. So hatte „Yili“ Eksik in der 71. Minute mit einer Direktabnahme, die knapp übers linke Toreck rauschte ebenso die Chance zum „Lucky-Punch“, wie Mehmet Kefeli in der 81. als er sich auf rechts durchtanken konnte und aus spitzem Winkel nur knapp verfehlte. So blieb es unserem Coach Greg vorbehalten die Partie zu Gunsten des SVK zu entscheiden. In der 89. ließ er sich auf der rechten Seite den Ball beim Einwurf zuwerfen, um in genialer Manier zwei Gegner im Strafraum zu düpieren und eiskalt aus ca. 10 Meter spitzem Winkel den guten Goalgetter auf den falschen Fuß zu stellen, und zum Orkan mutierenden Torjubel der SVK-Fans zum 4:3 Siegtreffer einzunetzen. Der Sieg war danach nur noch durch eine Standartsituation gefährdet. In der 91. entschied der sehr gute Schiedsrichter noch einmal 18 Meter vor unserem Tor auf Freistoß. Zu allem Überfluss gerieten bei der Mauerstellung Benni und der Schiri aneinander und meistens zieht halt hierbei der Spieler den Kürzeren. Also mussten wir mit 10 Mann die letzten Sekunden über die Zeit bringen. Dem Fußballgott sei Dank, dass „Liebi“ den Freistoß verballerte und damit die finale Chance zum Ausgleich vergab.

Fazit:

Mit einer unglaublichen Moral kämpften sich unsere Schwarz-Roten in die fast verloren geglaubte Partie zurück. Während Goßmannsdorf mit zunehmender Spieldauer sowohl Konditions- als auch Einstellungsdefizite offenbarte, bogen unsere Jungs den Spieß noch einmal um und durften sich verdient von den vollauf begeisterten Zuschauern feiern lassen. Dennoch muss man resümieren, dass einige Spieler noch nicht so weit sind, wie wir es eigentlich von Ihnen erwarten. Das schöne an unserer Mannschaft ist, dass wir zur Zeit so ausgeglichen besetzt sind, dass wir jederzeit reagieren können. Dies konnte unser Gegner heute nicht und deshalb haben wir aufgrund der letzen 70 Minuten den Sieg noch verdient eingefahren. Schön war es auch, dass einige TSV`ler den Weg ins Sportheim gefunden haben und gemeinsam mit dem SVK das Spiel aufgearbeitet haben. So soll es sein! Viva la SVK!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Simon Ehm,  Benni Müller, Florian Kernwein, Gregor Schmidt, Thorsten Steckel – Nandino Fehlbaum – Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Mehmet Kefeli (43.), Armin Kunad (44.)

Tore: SV Kleinochsenfurt – TSV Goßmannsdorf 4:3 (1:2). Tore: 0:1 Jan Moser (9.), 0:2 Ismir Ramaj (18.), 1:2 Mario Mercuri (27.), 2:2 Nandino Fehlbaum (52.), 3:2 Gregor Schmidt (56.), 3:3 Marco Liebberger (60.), 4:3 Gregor Schmidt (89.).

Gelbe Karten SVK: Kadir Göv, Thorsten Steckel, Florian Kernwein, Lauren Benedict, Manuel Kernwein, Armin Kunad, Benni Müller

Gelb-Rot: Benni Müller

Ecken: 4:2

Zuschauer: 197

  1. Spieltag am 15.09.2013

Spvgg Gülchsheim II – SV Kleinochsenfurt 0:2 (0:0)

SVK-Express nimmt Fahrt auf

In einem packenden und intensiven Kampfspiel siegten unsere Schwarz-Roten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Gülchsheimer „Wirf-die-Äpfel-runter-Kampfbahn“ knapp, aber verdient. Damit bleibt man weiter unbesiegt und der Spitzengruppe auf den Fersen. Auf dem beengten und vom Regen durchtrieften Geläuf beschäftigte man den Gegner permanent und erntete in Halbzeit zwei den Lohn durch zwei Tore unseres Goalgetters Mario Mercuri.

Bei ständigen Nieselregen konnte das Trainerduo Schmidt/Meier wieder auf die Kräfte von Manuel, Kersten und Mehmet bauen. Mit aggressivem Power-Pressing setzte man die Heimmannschaft von der 1. Minute an unter Druck. Bereits nach 5. Minuten wurde Mario am 16er schön frei gespielt, doch sein zu zentraler Schuss wurde sichere Beute des Keepers, der in der Folge Glück hatte bei einem 25 Meter-Hammer von Greg, der abgefälscht nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbeidriftete. Der anschließende Eckball brachte die nächste hochkarätige Möglichkeit. Nur um Haaresbreite verfehlte ein Kopfball von Mario das linke Toreck und küsste den Außenpfosten. Mit einem weiteren Kopfstoß von Flo, der mit letzter Mühe abgeblockt wurde, endete die erste Drangphase des SVK und Gülchsheim konnte sich etwas befreien. In der 15. Minuten zog ein Gülchsheimer an der Strafraumkante freistehend ab und Kadir konnte mit den Körper abwehren. In dem von uns sehr engagiert, aber teilweise auch sehr hektisch geführten Spiel setzte Greg nach schöner Ballstafette auf der rechten Seite das nächste Highlight. Im Stile von Arien Robben zog er in die Mitte und zog aus 18 Metern mit Vollspann ab. Doch sein Strich wurde vom glänzenden Keeper gemeistert. In der 25. dann ein weiterer Versuch unseres stark auftrumpfenden Spielertrainers, als er wieder einen Schuss ansetzte, der nur knapp über die Latte ging. Der Gastgeber hielt am Kirchweihsonntag mit aller Macht dagegen und hätte in der 32. Minute überraschend in Führung gehen können. Nach einem Fehler auf der linken Abwehrseite kam der Ball an den Fünfmeterraum, wo ein Spieler der Heimelf frei stand und Julian nur mit einer Blitzreaktion den Torschuss parieren konnte. Die anschließende Ecke war ebenfalls gefährlich und Manu musste den Ball – auf der Torlinie stehend – klären. Im Gegenzug war es dann wieder Mario, der eine Maßflanke von Thorsten freistehend 7 Meter vor dem Tor per Kopf nicht verwerten konnte. 5 Minuten vor der Halbzeit dann die Hundertprozentige für Mario. Nach einem Ballverlust der Gülchsheimer schalteten wir blitzschnell um und Greg legte im Strafraum quer auf unseren mitgelaufenen Torjäger, der aus 8 Metern frei vorm Tor nur einschieben musste. Doch anstatt gleich zu vollstrecken, machte er noch einen Haken und schob das Leder an den rechten Innenpfosten. Von dort prallte der Ball so unglücklich ab, dass der nachsetzende Dini – auf den falschen Fuß erwischt – ebenfalls nicht vollstrecken konnte.

Nach einer rassigen 1. Halbzeit sammelten beide Kontrahenten Ihre Kräfte für den finalen Durchgang. Dabei kam der Gastgeber deutlich besser aus den Buschen. Mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern, den Julian mit den Fingern um den Pfosten lenkte, setzten Sie die erste Duftmarke. Kurz darauf die nächste Schrecksekunde. Nach einem Stockfehler in der Innenverteidigung setzte ein Heimstürmer zum Solo auf Julian an. Doch dieser blieb auch in diesem Duell Sieger und wehrte im Herauslaufen bravourös ab. Jetzt ging es hin und her und die Zuschauer hielten dem Atem an. In der 52. Minute klingelte es endlich im gegnerischen Kasten. Nach einer Ecke stand Mario goldrichtig und mit einem wuchtigen Kopfball sorgte er für das wichtige 0:1. In der Folge kontrollierten wir zwar weiter das Spiel, doch plötzlich hatte Gülchsheim die besseren Möglichkeiten. Resultierend aus eigenen Nachlässigkeiten ergaben sich unnötige Großchancen. Nach einem Rückpass auf Julian geriet der gehörig in die Bredouille. Auf der seiner rechten Strafraumseite vertändelte er zum Entsetzen aller SVK´ler das Spielgerät. Der Stürmer zog Richtung Tor und schob aus 8 Metern kurzem Winkel flach ab. Mit einer wahren Wundergrätsche konnte unser heranrauschender Teufelskerl Manuel aber die Kugel vor dem Einschlag von der Linie kratzen.  Doch es brannte weiter im Strafraum. Die nachfolgende Ecke wuchtete ein Gülchsheimer unter die Latte … fast zumindest, denn mit einer Glanzparade war Julian wieder da und bügelt seinen Bock aus. Danach hatten wir wieder alles in Griff und Mario sorgte für die entgültige Entscheidung. Nach einer Maßflanke von Mehmet, der sich auf den rechten Flügel durchgesetzt hatte, netzte er per Seitfallzieher am langen Pfosten trocken ein. Damit war die Moral der Gastgeber gebrochen und wir ließen nichts mehr anbrennen. In der 80. und 85. hätten Greg, Dini oder Kersten noch erhöhen können, doch das wäre dem Guten zu viel gewesen. Mit einem tollen Reflex, nach Freistoß in den linken Winkel vom rechten Strafraumeck geschlagen, stellte Julian dann noch einmal seine Klasse unter Beweis. Nach aufregenden 93 Minuten pfiff der sehr gute Schiedsrichter die Begegnung unter den Jubel der SVK-Fans ab.

Fazit:

Beim Angstgegner Gülchsheim drei Punkte eingesackt und zum erstenmal in der Saison so richtig angedeutet, was in der Mannschaft steckt. Ein erfolgreicher Spieltag liegt hinter uns und macht Lust auf mehr. Gegen eine bärenstarke Gülchsheimer Kirchweih-Elf war Kampf und Leidenschaft gefragt und die SVK-Fans wurden nicht enttäuscht. Mit Biss, Cleverness und etwas Glück, aber auch traumhaften Aktionen wurden Erinnerungen an frühere Erfolgszeiten wach. Endlich steht wieder eine Mannschaft auf den Platz, die beißt, zusammenhält und bei der es Freude macht zuzuschauen. Die nächsten Wochen werden zeigen, zu was die Truppe noch fähig ist. Wir wünschen Ihr dazu viel Glück und Erfolg. Viva la SVK!!!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Simon Ehm,  Benni Müller, Florian Kernwein, Gregor Schmidt, Thorsten Steckel – Nandino Fehlbaum – Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Mehmet Kefeli (46.), Oliver Hornung (76.), Kersten Neubert (77.)

Tore: 1   :0 Mario Mercuri (52.), 2:0 Mario Mercuri (74.)

Gelbe Karten SVK: Manuel Kernwein, Kersten Neubert

Ecken: 3:12

Zuschauer: 65

  1. Spieltag am 08.09.2013

SV Kleinochsenfurt – FC Kirchheim II 2:0 (2:0)

Dini ebnet mit Doppelschlag den Weg zum Sieg

Lange Zeit hatte unsere schwarze Perle Ladehemmung, doch am gestrigen Spieltag gegen Kirchheim platzte bei unseren Stürmer Nandino Fehlbaum endlich der Knoten. Mit zwei wichtigen Toren war er der Matchwinner beim verdienten Erfolg über die chancenlose Kirchheimer Reserve. Damit bleibt der SVK weiterhin ungeschlagen und Vorne mit dabei.

Bei optimalen äußeren Bedingungen spielte zunächst der Gast forsch auf und versuchte sein Glück in der Offensive. Eine klare Einschussmöglichkeit sprang allerdings nicht heraus. Mit dem ersten Vorstoß gelang uns prompt die Führung. Nach einem schönen Pass auf den, auf der rechten Außenbahn startenden Thorsten Steckel, behielt dieser die Übersicht und spielte den Ball scharf in die Mitte, wo Dini aus 6 Metern nur noch den Fuß hinhalten musste. Kurz danach ein Blackout von Flo, der kurz vorm 16er den Ball mit der Hand mitnahm und der Schiri auf Freistoß entschied. Doch der Fehler blieb ohne Konsequenzen, da das platziert getretene Kunstleder knapp am rechten Pfosten vorbeiging. Nach gut einer Viertelstunde schon die Entscheidung zu unseren Gunsten. Nach einer herrlichen Kombination über Simon und Greg, nahm Dini halblinks aus 14 Metern Maß und verwandelte mit einem Flachschuss ins kurze Eck zum 2:0. Nach einem strammen Schuss von Greg, den der Keeper parieren konnte, kam die Zeit von Mario, der in der 22., 27., 30. und 38. alles klar hätte machen können. Doch entweder fehlten ein paar Zentimeter zum Glück oder der Pfosten stand im Weg. Die letzte Chance in einer starken ersten Hälfte vergab Greg, der von Mario herrlich freigespielt, am 16er zu überhastet abschloss.

In der zweiten Halbzeit tat sich die ersten 10 Minuten sehr wenig. Erst als Mario Dini auflegte und der aus 8 Metern vergab, kam wieder etwas Bewegung in das einseitige Spiel. Danach war es wieder Mario, der zwei Riesendinger vergab. Zunächst setzte er akrobatisch einen Kopfball an die Unterkante der Latte – den Nachschuss vergab Lukas – und in der 70. konnte er sich frei auf den Torwart zulaufend die Ecke aussuchen. Seinen Lupfer ahnte der Keeper jedoch und gewann das Duell. Mit der Einwechslung von Fabi ergab sich auch die letzte Chance der Partie, als dieser präzise in den Lauf von Dini passte, der vor dem Kasten Nerven zeigte und weit verzog.

Nur einmal mussten die Anhänger des SVK in den zweiten 45 Minuten zittern, als nach einem Missverständnis in der Innenverteidigung ein Kirchheimer zum Kopfball kam. Julian konnte jedoch parieren und somit stand zum erstenmal in einem regulären Spiel die Null bei den Gegentoren.

Fazit:

Nach einer tollen Anfangsphase – ähnlich wie in Winterhausen – baute unser Team leider mit zunehmender Spieldauer immer stärker ab. Bei einem stärkeren Gegner hätte man eventuell Probleme bekommen können. Wie gut und dankbar, dass Kirchheim heute kein Zugriff auf das Spiel bekam und körperlich nicht dagegen halten konnte. Somit konnte ein ungefährdeter Erfolg eingefahren werden. Nicht mehr und nicht weniger. Viva la SVK!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Florian Kernwein – Simon Ehm,  Benni Müller, Gregor Schmidt,  Armin Kunad, Thorsten Steckel – Nandino Fehlbaum – Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Lukas Schmalzl (64.),  Fabian Welker (74.),  Oliver Hornung (77.)

Tore: 1   :0 Nandino Fehlbaum, 2:0 Nandino Fehlbaum

Gelbe Karten SVK: Amin Kunad, Simon Ehm

Ecken: 7:1

Zuschauer: 82

  1. Spieltag am 01.09.2013

FC Winterhausen – SV Kleinochsenfurt 2:3 (0:2)

Derbysieg schmeckt süß

Einen eminent wichtigen Sieg landete der SVK im prestigeträchtigen Derby gegen den Kreisklassenabsteiger und Titelaspiranten FC Winterhausen. Dabei profitierten unsere Schwarz-Roten von einer starken Anfangsphase, in der man den Grundstock für den Sieg mit zwei schnellen Toren legte. In der zweiten Halbzeit drückten die Hausherren mit aller Gewalt auf den Ausgleich und hätten diesen auch verdient gehabt. Doch diesmal war das Glück auf unserer Seite und mit vereinten Kräften konnte man den knappen Vorsprung über die Zeit retten.

Am Winterhäuser Kirchweihwochenende konnten wir erstmals in der Saison aus den Vollen schöpfen und stellten den favorisierten Kracken eine hungrige und topmotivierte Truppe entgegen. Bei guten äußeren Gegebenheiten setzten wir die Hausherren mit geschickten Pressing von Anfang an unter Druck. Die mit Viererkette agierenden Winterhäuser waren sichtlich überfordert und leisteten sich zahlreiche Aussetzer. Bereits in der 6. Minute hatte Mario das Führungstor auf den Schlappen, als er einen Fehlpass aufnahm und allein auf Tor zumarschierte. Allerdings fehlte dem Urlaubsrückkehrer in der Szene noch der Biss. Doch schon der nächste Angriff brachte die Führung. Nach einem plumpen Foul am agilen Simon Ehm im Strafraum entschied Schiri Thomas Estenfelder auf Elfmeter und Greg ließ dem Keeper keine Chance. In der 10. Minute konnte sich Winterhausen halblinks im Sechzehner das erstemal richtig in Szene setzen, doch Mehmet grätschte in der letzten Sekunde dazwischen. Jetzt waren wir wieder am Zug. Nach einer schönen Kombination zwischen Mario und Dini stand Letzterer alleine vor dem Winterhäuser Kasten, doch der Schuss aus etwas spitzen Winkel konnte vom Torhüter pariert werden. Nach 15 Minuten war es dann wieder eine Standartsituation, die wir zum 2:0 nutzen konnten. Nach Ecke von rechts stand Mario in der Mitte goldrichtig und versenkte per Kopf zur beruhigenden Führung. Die Winterhäuser waren konsterniert und Dini hätte in der 20. Minute schon alles klar machen können, doch sein Schuss aus kurzer Distanz landete knapp neben dem Gehäuse.

Mitte der ersten Halbzeit schalteten wir einen Gang herunter und prompt bekam Winterhausen Oberwasser. Mit teilweise Haarsträubenden Fehler luden wir die Hausherren zum Toreschießen ein. Der bis auf ein, zwei Leichtsinnsfehler glänzend aufgelegte Julian sowie die katastrophale Abschlussschwäche des FCW bewahrten uns in dieser Phase vor einem Gegentor. So blieb es bis zur Halbzeit beim mittlerweile schmeichelhaften Zwei-Tore-vorsprung.

Im zweiten Durchgang warf Winterhausen alles nach Vorne und hatte in einem immer umkämpfteren Spiel einige Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Doch anscheinend hatte man am Vortag zu lange gefeiert, denn selbst die besten Chancen wurden vergeigt. Nachdem Flo mit einen Kopfball nach einer Ecke fast das 3:0 erzielt hätte, kam Winterhausen doch noch zum Anschlusstreffer. Ungehindert und völlig freistehend netzte Goalgetter Stefan Dürr aus kurzer Distanz nach schöner Linksflanke ein. Wir versäumten es in der Folge aus den guten Konterchancen den entscheidenden Treffer zu markieren. Mario in der 65. Minute hatte die Riesenchance, doch sein Lupfer allein auf Tor zulaufend, ging zwar über den Keeper, aber auch zwei Meter rechts am Tor vorbei. Winterhausen versuchten nun alles und unsere Abwehr wackelte bedenklich. Bei einigen kniffligen Entscheidungen behielt der Schiri glücklicherweise die Übersicht und ließ sich nicht vom aufgebrachten Winterhäuser Anhang beeinflussen.

In der 68. Minute war es dann der eingewechselte Jan, der alleine auf Torsteher Kai Ferstl zulief, aber ebenfalls knapp am rechten Pfosten vorbeischob. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und die Spannung war kaum zum Aushalten. Winterhausen griff verzweifelt an, doch ohne Konzept und Witz gab es kein Durchkommen. Mit Julian hatten wir auch in dieser Phase den ruhenden Pol, der alle hohen Bälle, wie reife Äpfel herunterpflückte. So kam es, wie es kommen musste. Nach einem Missverständnis in der Abwehr angelte sich Jan die Kugel, legte am 16er quer auf Mario, der zum umjubelten 3:1 eindrückte. Doch noch waren vier plus drei Minuten Nachspielzeit zu absolvieren. Und tatsächlich kam Winterhausen noch einmal ran. Mit einem Foulelfmeter verkürzten sie in der 90. Minute. Nachdem Greg mit Gelbrot vom Platz geschickt wurde, warf Winterhausen in den Schlussminuten alles nach Vorne und hätte mit einem fulminanten Schrägschuss aus 14 Meter fast den Ausgleich geschafft. Doch mit einer spektakulären Glanzparade entschärfte Julian das Geschoss und sicherte dem SVK somit den ersten Derbysieg nach gefühlten 20 Jahren.

Fazit:

Nach dem etwas enttäuschenden Remis in Gaubüttelbrunn hat die Mannschaft von Gregor Schmidt und Jens Meier einen wichtigen Big-Point gelandet. Trotz einiger Abwehrschwächen gelang der erhoffte Sieg gegen eine verunsicherte Winterhäuser Elf, die nicht Ihren besten Tag erwischt hatte. Auf diesen Dreier muss nun aufgebaut werden und in den nächsten Spielen nachgelegt werden. Dabei ist es wichtig, dass der gesamte Kader im Training und Spiel voll mitzieht. Vielleicht ist die Breite unseres Teams in dieser Saison der Schlüssel zum Erfolg. Viva la SVK!!!

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Florian Kernwein – Simon Ehm,  Benni Müller, Gregor Schmidt, Nandino Fehlbaum, Mehmet Kefeli – Kersten Neubert, Mario Mercuri

Eingewechselt wurden: Armin Kunad (46.),  Jan Lode (46.), Oliver Hornung (75.)

Tore: 0:1 Gregor Schmidt (8. FE), 0:2 Mario Mercuri (15.),  1:2 Stefan Dürr (63.), 1:3 Mario Mercuri (86.), 2:3 Hofmann Thorsten (90.)

Gelbe Karten SVK: Laurenz Benedict, Nandino Fehlbaum, Gregor Schmidt, Benni Müller, Mario Mercuri

Gelb-Rot: Gregor Schmidt (89.)

Ecken: 8:5

Zuschauer: 150

  1. Spieltag am 30.08.2013

DJK-SV Gaubüttelbrunn – SV Kleinochsenfurt 2:2 (2:1)

4 mal Aluminium machen auch kein Tor

Freitag der 13.te hätte wohl besser gepasst zu diesem Tag als das eigentliche Datum. Nach 90 Minuten mussten wir uns mit einem Punkt in Gaubüttelbrunn zufrieden geben was daran lag, dass wir hinten geschlafen haben und an diesem Tage das Aluminiumgehäuse einfach ein Trikot aus Gaubüttelbrunn an hatte.

Nach gefühlten 6 Wochen Zwangspause für unsere Erste Herrenmannschaft fand am Freitag den 30.8. das Nachholspiel des dritten Spieltages statt. Bis auf unseren Torjäger Mario Mercuri konnten wir in Bestbesetzung antreten. Von Beginn an machten wir Druck und stellten den Gegner auf dem kleinen Spielfeld vor erhebliche Probleme. Allerdings taten wir uns schwer unser gewohntes Spiel über die schellen Flügelspieler aufzuziehen. So fiel der Führungstreffer durch eine Aktion über die Mitte. Mit einem fulminanten Schuss aus gut 20 Metern überraschte Greg den Keeper und die Kugel schlug unhaltbar im rechten Torwinkel ein. In der Folge verpassten wir durch zwei Aluminiumtreffer vorzeitig einen höheren Abstand herzustellen. Uns so kam es wie es kommen musste. Durch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters kam Unruhe auf. Unser bis dahin gut funktionierende Abwehrverband bekam Risse. Der Gegner nutzte dies eiskalt aus und kam über eine Kombination auf der linken Seite, mit einem Pass in den Rücken der Abwehr, zum Ausgleich. In der Folge taten wir uns schwer das Heft wieder in die Hand zu nehmen und verursachten zahlreiche unnötige Foulspiele rund um den eigenen Sechzehner.  Einer dieser Freistöße führte dann zum 2:1. Ein satter Schuss prallte Julian unglücklich an die Brust, der Stürmer der Heimelf schaltete schneller als alle anderen und schob zum 2:1 Führungstreffer ein.

In der Pause sammelte man sich neu und nahm sich für die zweite Halbzeit viel vor. Mit der Einwechslung von Jan und Armin wurde noch einmal neuer Schwung ins Spiel gebracht. Man erspielte sich weitere Torchancen doch auch diese blieben ungenutzt. So war es dem später eingewechselten Thorsten Steckel vorbehalten einen weiten Ball von Julian aus relativ spitzem Winkel über die Torlinie zu drücken.

In der Endphase drückten wir auf den Siegtreffer scheiterten aber entweder am Aluminium oder am eigenen Unvermögen. Am Ende muss sich die Mannschaft noch bei Julian bedanken der den Punkt mit zwei Glanzparaden am Ende festhielt.

Fazit:

Zweites Spiel und zweites Unentschieden. So richtig vom Fleck kommen wir nicht. Die Mannschaft ist absolut in Takt und hat Moral bewiesen den Rückstand aufzuholen. Auf Grund der Gaubüttelbrunner Großchancen muss man am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Eine kürzere Spielpause und ein „normal“ großer Fußballplatz hätten die Chancen für unsere Elf natürlich deutlich gesteigert.

Bericht von Uli Mauderer

Es spielten: Julian Mähler – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Florian Kernwein – Simon Ehm,  Benni Müller, Gregor Schmidt, Oliver Hornung, Mehmet Kefeli – Kersten Neubert, Nandino Fehlbaum

Eingewechselt wurden: Armin Kunad (46.),  Jan Lode (46.), Thorsten Steckel (57.)

Tore: 0:1 Gregor Schmidt (4.),  1:1 Florian Schebler (33.), 2:1 Florian Schebler (39.), 2:2 Thorsten Steckel

Gelbe Karten SVK: Laurenz Benedict, Benni Müller, Oliver Hornung, Armin Kunad, Florian Kernwein

Ecken: 6:7

Zuschauer: 60

  1. Spieltag am 18.08.2013

SV Kleinochsenfurt – FC Eibelstadt II 2:0

Der FC Eibelstadt tritt wegen Spielermangel nicht an. Die Punkte werden dem SVK vom Kreissportgericht gut geschrieben.

  1. Spieltag am 11.08.2013

SV Kleinochsenfurt – SV Bütthard II 1:1 (1:0)

Schwächephase nach Halbzeit kostet Sieg

Zum Saisonauftakt musste der SVK sich gegen den SV Bütthard II mit einem Unentschieden zufrieden geben. Die Enttäuschung über zwei verlorene Punkte sah man den Spielern und Verantwortlichen nach dem Spiel an, denn eigentlich lief alles nach Plan.

Im ersten Durchgang gewann unser SVK fast alle Zweikämpfe, spielte sicher von hinten heraus. Man kontrollierte die Partie und die Ordnung war zu jeder Zeit spürbar. Bütthard konnte sich keine einzige Torchance erspielen und musste kurz vor der Halbzeit zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt den Gegentreffer hinnehmen.

Doch nach der Halbzeit war es plötzlich aus mit der Herrlichkeit des neuen SVK. Bütthard übernahm das Kommando und drückte uns weit in die Defensive. Wir bettelten regelrecht um den Gegentreffer und tatsächlich nutzte der Gast unsere  Unordnung und erzielte den verdienten Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt musste man sogar Angst haben, dass die Begegnung komplett kippen würde. Am Schluss zog die Heimelf zwar noch einmal an, doch die fehlende Präzision im Abschluss verhinderte ein Happyend.

Bei optimalen äußeren Bedingungen musste unser neues Trainerduo Gregor Schmidt und Jens Meier zwar noch auf einige wichtige Spieler verzichten, doch es lief eine stark besetzte Elf auf, die allemal das Zeug hatte die Reserve des SVB zu schlagen. Allerdings muss man den Begriff „Reserve“ relativieren, denn Trainer Georg Schwab nutzte die 3 plus 3-Regelung des BFV weidlich aus. Insgesamt standen 5 Spieler der 13 Akteure auf den Platz, die im ersten Spiel der Kreisklasse gegen Sulzfeld am Ball waren. Dazu kam noch ein alter Bekannter mit Tobias Schreck, der in der letzten Saison bester Torschütze des SV Bütthard war, und nach Beendigung seiner Prüfungen unbedingt gegen seinen Stammverein antreten wollte.

Unser SVK begann sehr engagiert und übernahm sofort die Initiative. So hätte sich der Gast nicht beschweren können, wenn der Schiri nach 5 Minuten auf den Elfmeterpunkt gezeigt hätte. Benni wurde klar gelegt, doch der Pfiff blieb aus. In der 12. Minuten war es dann Kersten, der am 16er abzog, doch am Keeper ebenso scheiterte, wie Gregor mit seinem Gewaltschuss aus 20 Metern. Klar herausgespielte Chancen waren ob der Ungenauigkeit der Pässe in die Spitze nicht zu notieren. Ab Mitte der ersten Hälfte kam Bütthard langsam auf und unsere Jungs holten etwas Luft. Doch unsere Abwehr war jederzeit Herr der Lage und ließ nichts anbrennen. Ende der 1. Halbzeit war es wieder der agile Kersten, der im Mittelpunkt stand. Zunächst versemmelte er auf Zuspiel von Gregor eine Großchance auf 8 Metern, bevor er in der 42. Minute Elfmeterreif von den Socken geholt wurde. Nach schönem Steilpass von Manu konnte er sich durchsetzen und nur mit einem Foul gestoppt werden. Souverän verwandelte der bärenstarke Manuel Kernwein zum 1:0 und gleichzeitig ersten SVK-Tor der jungen Runde.

Mit diesem Ergebnis ging man in die Halbzeit und die Zuschauer waren zufrieden mit der Leistung der Schwarz-Roten. Dies sollte sich leider im zweiten Durchgang ändern. Bütthard stellte um und brachte uns damit vollkommen aus dem Konzept. Plötzlich war die Ordnung verloren und Bütthard bekam Oberwasser. Viel zu tief stehend versuchte man den Vorsprung nur noch zu verwalten. So kam es, wie es kommen musste. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld lief ein Angriff über rechts, der ein heilloses Durcheinander in der Abwehr verursachte. Schlussendlich behielt Andreas Eck vom SVB den Durchblick und schob aus 10 Meter – vollkommen frei – zum Ausgleich in die Maschen. Jetzt wackelten wir gewaltig und hätte Sobi nicht einen gefährlichen Freistoß (60.) sowie einen Flachschuss kurz vorher pariert, wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre. Doch Bütthard nutzte in dieser Phase seine Chancen nicht. Als ein Kopfball aus 5 Meter eines freistehenden Spielers wieder nicht verwertet werden konnte, riss sich unsere Elf wieder zusammen. Vor allem die Einwechslung von Lukas Schmalzl brachte noch einmal frischen Wind, dabei hatte Luki schon 90 Minuten 2. Mannschaft in den Knochen. So hatten wir in der Schlussphase noch ein paar gute Gelegenheiten, um die drei Punkte einzusacken. Doch alle Schussversuche (2x Fabi, Kersten, Lukas) gingen über das Tor und auch ein Freistoß von Greg brachte nichts mehr ein. In der Schlussminute vergab dann noch einmal Manu wenige Meter vor dem Tor und besiegelte somit das magere Unentschieden.

Fazit:

Auftakt nur teilweise geglückt, so kann man die Partie resümieren. Bütthard holte sich aufgrund unserer Schwächephase 25 Minuten nach der Pause verdient einen Punkt und es bleibt die Erkenntnis, dass wir nichts geschenkt bekommen und noch viel Arbeit vor uns liegt. Bei einigen mangelt es offensichtlich noch an der Fitness und Ballsicherheit. Dies gilt es in den nächsten Wochen abzustellen. Aber auch die Leidenschaft und der unbedingte Siegeswille wurden teilweise vermisst. Das liegt wiederum an der Einstellung.

Am Sonntag gilt es die Schwächen abzustellen und wiederum gegen eine zweite Mannschaft den ersten Dreier nachzuholen. Viva la SVK!

SV Kleinochsenfurt – SV Bütthard II 1:1 (1:0)

Es spielten: Stefan Sobola – Kadir Göv, Laurenz Benedict, Manuel Kernwein – Andre Metzger, Armin Kunad, Benni Müller, Gregor Schmidt – Jan Lode, Kersten Neubert, Nandino Fehlbaum

Eingewechselt wurden: Thorsten Steckel (30.), Fabian Welker (46.), Lukas Schmalzl (70.)

Tore: 1:0 Manuel Kernwein (43. Foulefmeter), 1:1 Andreas Eck (56.)

Gelbe Karten SVK: Gregor Schmitdt, Benni Müller

Ecken: 5:5

Zuschauer: 75

Anstehende Veranstaltungen